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Foies au gras und Trüffel
Eine Spezialität, besonders zur Weihnachtszeit, Trüffel und Foies au gras. In dieser Zeit findet man diese Spezialitäten auf nahezu allen Märkten der Region.
Gorges des Gouleyrous
Nimmt man von Fitou den Weg durch die Corbieren, über Opoule nach Vingau und von dort weiter Richtung Tautavel, kommt man an einem landschaftlichen Kleinod vorbei, einer Schlucht, in der sich die Agly ihren Weg durch die Corbieren bahnt. Ein Idyll mit glasklarem Wasser (baden ist nicht gestattet) und ein Paradies für Kletterer und Wanderer. Und wenn die Sonne auf die Steine scheint, ein idealer Platz für ein Sonnenbad und / oder ein Picknick, auch im Dezember.
Talairan
Talairan ist ein kleines Dorf in den Corbieren, nur 25 Kilometer von Fitou entfernt. Auf verschlungenen, engen Straßen gelangt man in dieses pittoreske Dorf. Wie in beinahe jedem Dorf gibt es auch hier einen Wochenmarkt mit Spezialitäten der lokalen und regionalen Bauern. Die Gegend um Talairan ist berühmt für den Trüffelanbau und die Herstellung von Foies au gras. Die Weihnachtszeit ist DIE Zeit für diese Spezilitäten.
Die Produzenten von Foies au gras haben sich zusammengeschlossen und Qualitätskriterien für die Tierhaltung und die Herstellung aufgestellt. Es gibt unzählige Sorten von Foies au gras. Typischerweise genießt man Foies au gras als Aperitiv, auf Toast und einem Glas Muscat.
Das Department Aude hat sich, Dank der guten klimatischen Bedingungen in der Region, in den letzten 10 Jahren zu einem bedeutenden Trüffelanbaugebiet entwickelt. Es gibt eine Appellation d'Origine de l'Aude, die streng über Anbau und Verkauf wacht und jedes Jahr, in der Adventszeit, eine öffentliche Versammlung durchführt, auf der man alles über diese Produktion erfahren kann. Natürlich kann man auch genießen und kaufen. Es ist nicht ganz billig, ein Kilogramm Trüffel erzielt an den Trüffel-Börsen schon um die 800 Euro. Aber man braucht nicht viel, um einem Essen eine Trüffelnote zu geben.
Citroen HY
Heute gefunden :-)Der Citroën Typ H war ein Lieferwagen des französischen Automobilherstellers Citroën. Abhängig von der zulässigen Zuladung wurden verschiedene Typenbezeichnung verwendet (H, HY, HX, HW, HZ und 1600). HY wird häufig als Bezeichnung für alle H-Modelle verwendet. Der Typ H war einer der am weitesten verbreiteten Kleinlaster Frankreichs. Der auffällig mit Wellblech beplankte Wagen befand sich von 1947 bis 1981 im Angebot von Citroën.
Abbaye de Fontfroide
Between Fitou and Narbonne, in the picturesque hills of Corbieren, is the church Abbaye de Fontfroide.
1093 the Abbay was founded as a Benedictine monastery and joined few years later the Cistercian Order. During this time the construction of the monastery church started. The Cistercians preferred the solitude and loneliness, but the sites had to have enough of forest (for furniture, utensils and firewood), stones for construction and water. All this was available in Fontfroide, inside the court of the monastry is a very cold source - Fontfroide - which gaves the monastery its name. Until the 14th Century, the monastry expanded to the size we can visit today.
The Abbaye de Fontfroide had, like all monasteries in this region, an eventful history. Since about 100 years the monastry is privately owned and has been completely rebuilt and restored. Today, in the Abbaye takes place concerts and exhibitions during the whole year.
Abbaye de Fontfroide
Zwischen Fitou und Narbonne, eingebettet in die malerischen Hügel der Corbieren, liegt die Abbaye de Fontfroide.
Die Abbaye wurde 1093 als Benediktinerkloster gegründet und ist einige Jahre später dem Zisterzienserorden beigetreten. In dieser Zeit wurde auch mit dem Bau der Klosterkirche begonnen. Die Zisterziensier bevorzugten die Abgeschiedenheit und Einsamkeit, die Standorte mußten jedoch über genügend Wald (für Möbel, Geräte und Brennholz), Steine für den Bau und Wasser verfügen. All das ist in Fontfroide vorhanden, im Klosterhof befindet sich eine sehr kalte Quelle - Fontfroide - die dem Kloster den Namen gab. Bis in das 14. Jahrhundert wird die Anlage weitestgehend so ausgebaut, wie sie heute zu besichtigen ist.
Wie alle Klöster der Region hat auch diese Abbaye eine wechselvolle Geschichte. Seit ca. 100 Jahren befindet sich die Anlage in Privatbesitz und wurde so vorm völligen Verfall bewahrt und liebevoll wieder aufgebaut. Heute finden in der Abbaye regelmäßig Konzerte und Ausstellungen statt.
Deo Gratias
Dieser sehr dunkle Rotwein, eine Mischung aus vollreifen Trauben von Grenache und Syriah ist im Eichenfaß gereift und hat ein wunderbar ausgewogenes, feines, fruchtiges Aroma.
Er wird bei den Vignerons der Abbaye de Fontfroide hergestellt.
Es ist wirklich besonderes Tröpfchen ;-)
Vide Grenier
Zweimal im Jahr findet in Fitou ein Trödelmarkt statt, der eine zu Pfingsten, der andere Mitte August. Nicht nur Antiquitätenhändler und Trödler sind dort zu finden, auch die Einwohner von Fitou räumen ihre Keller und Dachböden leer und bieten alles zum Verkauf an, was sie nicht mehr benötigen.
Diese Märkte sind natürlich eine Touristenattraktion und man kann hier noch so manches ausgefallene Stück zum kleinen Preis erstehen.
Vide Grenier
Twice a year a flea market takes place at Fitou, the first at Whitsun, the second at the middle of August. Not only antiques dealers of the region are there, also the inhabitants opens their (wine) cellars and sell what they do not need anymore. These markets are, of course, a touristic attraction. You can make a good bargain there and find some very special or rare things.
Gestern war Fête Vigneronne in Fitou
Was soll ich da viel sagen. Lecker Essen, lecker Wein, um die 30 Grad und viel Sonne!
Aprikosen
Heute morgen war ich Aprikosen pflücken:
http://www.bloghouse.org/fr/blog/domaine_vidal_com
Die Plantage liegt direkt am Etang, der Himmel ist blau, die Sonne scheint und meine Motivation im Büro zu sitzen ist jetzt eher gering. Die Aprikosen sind voll Sonne, süß und saftig und man kann leckere Tartes und natürlich Aprikosenkonfitüre daraus machen.
Escargot heisst Schnecke
Vor zwei Wochen hat es in Fitou eine ganze Weile kräftig geregnet und dann werden hier Schnecken in der Garrique gesammelt. Unsere Nachbarn haben uns die Zusammenhänge erklärt:
Die Schnecken werden gesammelt (es sind zwei Sorten), sauber gemacht und mit Kräutern (Proviant) in eine Kiste gesteckt. Diese Kiste kommt sechs Wochen in den Keller (Cave). In dieser Zeit werden die Schnecken mit in Weißwein getunktem Baguette! gefüttert und immer wieder sauber gemacht.
Nach den sechs Wochen gibt es dann Mitte Juli 2008 die große Cargolade. Die Schnecken kommen auf einen speziellen Catalanischen Grill und dazu gibt es Aioli und andere Leckereien.
Wir sind eingeladen und neugierig.
Hildesheim - Gibraltar
Gestern haben Frank und Manuel bei uns Rast gemacht. Die beiden machen eine Tour von Hildesheim nach Gibraltar, immer am Meer lang :-)
Gestern sind Sie aus Monaco gekommen und ihr Auto ist ein echter Hingucker. Heute morgen ging es weiter nach Barcelona.
Frank hat uns übrigens mal den Smart verkauft!
Frische Aprikosen
Die Aprikosen sind reif in Fitou. Unser Nachbar Dédé hat 150 Aprikosenbäume direkt am Étang de Leucate und brachte uns heute eine leckere Tüte voll mit.
Fin de la Nuit
Aber genung davon! Gestern abend haben wir einen leichten, fruchtig-spritzigen Weißwein von der Domain des Portes getrunken: Fin de la Nuit.
Es ist eine Kunst, aus Trauben, die eine sehr hohen Zuckergehalt haben, einen solch leichten und geschmackvollen Wein herzustellen. Normalerweise sind die hier produzierten Weißweine eher kräftig-würzig, so wie Cool Moon, der andere Weißwein dieser Winzer.
Wie auch immer diese Weine zu ihren Namen gekommen sind, mindestens ebensoviel Fantasie wird beim Genuß dieser Weine freigesetzt ;-)
Domaine Les Enfants Sauvages

Die Domaine les Enfants Sauvageshat das Tor zu Katalonien auf ihren Etiketten . Die Weinfelder liegen an der Grenze zu Katalonien und gehören zur Appelation Corbieres.
Seit nunmehr drei Jahren produziert das deutsche Winzerpaar aus Fitou Weine auf biologische Art.
Getrunken haben wir die Rotweine Enfant Sauvages und Roi des Lèzards.
Die wilden Kinder, möglicherweise eine ganz private Anspielung, aber auch passend zur Herkunft der sehr alten Weinstöcke, ist eine Mischung aus Grenache und Carignan und wird traditionell hergestellt. Roi des Lèzards ist eine Komposition von Mourvedre, Grenache und Carignan und erhält nach der Kelterung im Eichenfass seinen kräftigen, samtigen Geschmack.
In beiden Weinen schmeckt man das Terroir: die Erde, die Sonne, die Wildbeeren und Kräuter der Garrigue.
Einfach lecker!
Domaine du Capitat

Gestern Abend habe ich Halt gemacht bei der Domaine du Capitat direkt an der RN 9 und mir einen 2005er Cuvée Chautrus gekauft.
Dieser Wein wurde in den Guide Hachette des Vins 2008 aufgenommen, dem Einkaufsratgeber für ausgewählte französische Weine.
Der Wein ist traditionell hergestellt, fruchtig - trocken, mit angenehmer Tiefe und paßt sehr gut zu einem abendlichen Dinner mit Wild und Käse.
Fruchtig und leicht

Der 2006er Fitou ist der "kleine" Bruder des 2005er.
Er ist ebenffalls auf traditionelle Weise hergestellt, d.h. per Hand gepflückt und sorgfältig gereinigt und entbeert, um die vorzeitige Gärung der Trauben bei der Verarbeitung zu vermeiden.
Der Geschmack des 2006 Fitou ist fruchtiger und leichter. Er schmeckt natürlich bereits jetzt schon, kann aber auch gut noch einige Zeit gelagert werden.
Chateau de Fitou
Das Schloß von Fitou aus dem 10. Jahrhundert liegt auf einem Felsen mitten im Ort und bietet einen wunderschönen Ausblick über den Etang, zum Mittelmeer und zu den Pyrenäen. Der Aufstieg ist nicht wirklich anstrengend und lohnt wegen des wunderbaren Ausblicks allemal. In der Schloßbar bekommt man regionale Erfrischungen und wer etwas mehr über die mittelalterliche Zeit wissen will, sollte das Foltermuseum besuchen.
Domaine de Mandraou

Ich bin jetzt schon beinahe am Ende des Ortes angekommen und habe Station gemacht bei der Domaine de Mandraou.
Die Weinanbaugebiete dieser Domaine liegen innerhalb der AOC Fitou und der AOC Corbières.
Evelyne und Eric Suzanne produzieren seit 2004 einen roten Fitou, aber die Weinanbaugeschichte der Familie reicht zurück bis in das Jahr 1800.
Ich habe heute einen traditionell hergestellten 2005er Fitou geöffnet. Er ist eine Komposition aus den Trauben Carignan, Grenache, Syriah und Mouvèdre.
Der Geschmack ist kräftig, würzig mit einer fruchtigen Kopfnote. Genau das Richtige für ein Dinner an einem herbstlichen Abend.




