schweiz
Am Freitag, den 8.5 und Samstag, den 9.5 Fand in Aarau das erste DrupalMediaCamp statt.
Ungefähr seit Januar waren wir,
die Organisatoren am Vorbereiten und sind jetzt sehr glücklich, so viele Leute erreicht zu haben.
Am 21.3 war BlogCamp in Zürich. Es waren etwa 100 Teilnehmer in der ETH Zürich. Jeder Teilnehmer bekam einen Zettel mit einer fortlaufenden Nummer. Ich hatte die Nummer Neun. Peter Hogenkamp eröffnete das Camp mit einer Erklärung was ein BarCamp ist. Jeder Teilnehmer sagte drei Tags über sich. Meine Tags waren Drupal, Joomla und Sonne. Das BlogCampSwitzerland findet zum vierten Mal statt und auf dem Hype Zyklus liegt es wie auf der Grafik beschrieben:
Es gab 4 Session Slots, die auch recht schnell mit Vorschlägen bestückt worden sind
Ich hatte eine Drupal Session vorgeschlagen zu der dann sogar > 10 Leute kamen. Marcel Widmer ist mir im Gedächtnis geblieben. Er hatte dieses Leuchten in den Augen, das nur Leute haben, die die Möglichkeiten von Drupal schnell überreißen und die schon einiges ausprobiert haben :-).
Prodosh Banerjee war auch da und wir haben Einladungskarten für das DrupalMediaCamp verteilt, bei dem ich auch mitorganisiere.
Mich haben vor allem drei Sessions beeindruckt (Mehr konnte ich auch leider nicht besuchen).
Die erste war von Dorian Selz und Cédric Hüsler (http://local.ch), die sie auch schon auf einem BarCamp in Basel gehalten haben.
Es ging darum "Wie baue ich ein skalierbares Startup?"
Hier meine Twitter Notizen inspiriert von Cyrill und Oliver von den Information Arc
# jetzt gibt es einen improvisierten vortrag über startups von Dorian - in schwyzerduetsch
# jetzt Spannung - was macht das Startup anders als die Dinosaurier #bcch410:59 AM Mar 21st from twhirl
# 1. Antwort - andere Organisation - Beispiel Linux, Mozilla - hm - jetzt bin ich aber wirklich gespannt, wie er das einbaut #bcch4 #startup11:00 AM Mar 21st from twhirl
# ok, er meint verteilte Organisation und ein einfacher Plan #bcch4 #startup11:02 AM Mar 21st from twhirl
# Die technik ist in layer aufgeteilt, die einzeln skalierbar sind: php, java, lucene, mssql #bcch4 #startup11:10 AM Mar 21st from twhirl
# #Wasserfallmethode abschaffen, #agil, #scrum einführen - meistens notwendig den chef abzuschaffen #bcch411:12 AM Mar 21st from twhirl
# kurzeinführung scrum - wikipedia fasst das ganz gut zusammen http://is.gd/oj5711:15 AM Mar 21st from twhirl
# Es gibt keinen Projektmanager! Jeder ist verantwortlich! Entscheidend ist ECHTE Verantwortung #bcch4 #startup11:24 AM Mar 21st from twhirl
# eine gemeinsame website zur organisation #bcch4 #startup11:24 AM Mar 21st from twhirl
# kein office programm - viel open source - alles schriftliche als text auf der website #bcch4 #startup11:25 AM Mar 21st from twhirl
# Das wichtigste in einem scaling startup sind die Leute #bcch4 #startup11:26 AM Mar 21st from twhirl
# Die Software besteht immer aus soviel Teilen, wie du gute Leute hast #bcch4 #startup Plane also die Architektur entsprechend11:28 AM Mar 21st from twhirl
# Not macht erfinderisch (Den Satz finde ich eigentlich am besten!) #bcch4 #startup11:31 AM Mar 21st from twhirl
# automatische tests sind sehr praktisch #bcch4 #startup Beispiel http://de.wikipedia.org/wik...11:32 AM Mar 21st from twhirl
# alles stateless - nur http zwischen den komponenten #bcch4 #startup11:34 AM Mar 21st from twhirl
# man muß lernen bei vielen anforderungen NEIN zu sagen #bcch4 #startup11:39 AM Mar 21st from twhirl
Die zweite Session war über einen Podcast einer Schweizer Bank.
Das Bankhaus Wegelin gibt einen Anlagekommentar als Podcast in vier Sprachen heraus. Es ist eine Bank, die seit 1742 existiert und die Teilhaber haften mit ihrem gesamten Vermögen - fand ich gut!
Die dritte Session war von Peter Hogenkamp mit dem Thema: "Wie funktioniert die Firma Blogwerk?"
Die Firma blogwerk.ch beschäftigt etwa 50 Menschen (die meisten auf Teilzeit Basis) und betreibt mehrere Blogs
Ziel dabei ist, dass sie mit Werbung Geld verdienen (Es funktioniert auch, könnte aber natürlich besser sein). Er berichtete recht ehrlich über die Arbeitsmethoden (Es hörte sich für mich ehrlich an).
- Alle benutzen Gmail mit Google Apps, Skype, yammer ("interne twittermeldungen")
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Es gibt kein Konzept und keine Roadmap!
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Sie benutzen das Programm JIRA (2.000 $ Version)
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CONFLUENCE wiki (2.000 $ Version)
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SALESFORCE ("schweineteuer" aber gut)
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Sie wollen nie wieder Software kaufen, die auf einem eigenen Server installiert werden muß und die kostenpflichtigen Programme so schnell wie möglich ablösen, bzw die bezahlte Zeit "abnutzen"
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Sie versuchen alle Websites mit Wordpress zu erstellen
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Telefonkonferenzen machen sie mit http://talkyou.net weil Skype ab 5 Teilnehmern nicht mehr so gut ist.
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wenn es geht veranstalten sie persönliche Treffen in Zürich (McDonalds, etc)
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Peter hat etwa ein Drittel seiner Mitarbeiter noch nie persönlich gesehen
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Hierarchie von Ideen: WIKI -> IM/E-MAIL -> TELEFON -> TREFFEN
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Ein Problem bei dieser Art der Arbeit sind suchtähnliche Zustände (ein Mitarbeiter ist in USA und fast alle haben iPhones
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Ein weiteres Problem: Kein Single Sign ON. Sie schauen sich gerade dieses Projekt an: http://www.atlassian.com/software/crowd/
Hier ein Bild von Peter Hogenkamp von der Abschlußsession:
Er ist ein Mensch, der versucht Dinge pragmatisch geregelt zu bekommen. Er hat das Blogcamp organisiert und auf seinen Zettel steht die Nummer Eins :-). In der Hand hat er übrigens österreichisches Bier. Das ist den Kollegen von video2brain aus Graz sofort aufgefallen. Er wiegt 30 kg zuviel, er arbeitet zuviel, isst ungesund und weiß das auch. Er versucht es zu ändern. Er hält die Dinge in seinen Firmen überschau- und jederzeit änderbar <- Respekt.
Er kommt wie ich aus Niedersachsen (er Detmold, ich Helmstedt) :-) Gut fand ich die folgende Slide zum Thema Firmenorganisation
Und noch eine Slide, die ich gut fand
Über die Sätze würde es sich lohnen mal zu diskutieren :-) (Vielleicht bei einem Barbecue in Fitou :-) )
Für mich war das Event sehr interessant weil ich einen kleinen Einblick in die Schweizer (Zürcher) Bloggerszene erhalten konnte. Nach dem Event, waren wir noch gemeinsam Nudeln essen in der Commi Halle. Wir waren am Tisch neun Leute (mit mir @hagengraf) und alle hatten einen twitter account:
@kbild, @themoshow, @magganpice, @jeduda, @krusenstern, @akuhn, @pixelfreund, @danielebneter in http://is.gd/okQs map http://is.gd/okQC
Ein großes Dankeschön an alle Organisatoren für dieses gelungene Event!
Ich habe mir das erste Mal seit 1996 ein Mobiltelefon wie G1, Iphone, etc gewünscht. Das soll etwas heißen! Ich laufe jetzt seit 15 Jahre mit 2kg Laptop im Rucksack rum und so langsam scheint es etwas zu geben, das leichter ist und zur Not auch funktioniert. Leider macht ein Telefon für mich noch keinen Sinn, da ich immer in anderen Ländern bin und die roaming Gebühren gerade bei mobilem Internet zumindest für mich unerschwinglich sind.
Das Buch ist geschrieben worden von Joseph Jung. Jung ist Historiker bei der Credit Suisse. Hier ein Zitat von ihm über Escher:
Die Wertschätzung setzte erst nach seinem Tod ein, als er nicht mehr gefährlich war. Ohne ihn wäre die Schweiz ein Bauernstaat geblieben
Escher gilt als der "Architekt" oder "Begründer" der modernen Schweiz. Er startete den im Gegensatz zu anderen Ländern etwas verspäteten Eisenbahnbau in der Schweiz mit der Nordostbahn, zur Finanzierung der Unternehmung gründete er die Schweizer Kreditanstalt (heute Crédit Suisse), er gründete außerdem die Schweizerische Rentenanstalt (heutige Swiss Life) und das Polytechnikum (heutige ETH), um genügend Ingieneure zur Verfügung zu haben. Als letzte und eindrucksvollste Tat setzte er alles daran einen Tunnel durch die Alpen zu bauen. Die Gotthardbahn wurde von der Schweiz, Italien und Deutschland finanziert und führte durch einen 15 km langen Tunnel durch das Gotthard Massiv.
Das Magazin ist die wöchentliche Beilage des Tages-Anzeigers, der Basler Zeitung, der Berner Zeitung und des Solothurner Tagblatts. Wenn man diese Zeitungen nicht kennt und so wie ich per Google auf die Site kommt, ist es vermutlich auch nicht schlimm. Schließlich kann man es ja online lesen.
Ich bin darauf gestoßen, als ich nach Informationen über Christof Blocher gesucht habe und diesen Artikel gefunden habe -> Mensch Blocher, eine Art Homestory. Der Schreibstil hat mir so gut gefallen, das ich sehr lange gelesen habe. Ich betone das deswegen, weil es heute nicht einfachist, lange auf einer Website zu lesen. Die Site des Magazins ist erfrischend einfach gestaltet und es ist möglich einen Artikel zu lesen ohne ständig abgelenkt zu werden. Realisiert worden ist das Ganze mit Wordpress. Bin mal gespannt, wann sie zu Drupal wechseln. Mein Blogeintrag ist ganz kurz und deswegen gibt es heute einfach mal diesen Weiterlesen Link :-)
Das Buch habe ich in der Schweiz geschenkt bekommen. Ich weiß nicht, ob es ein Wink mit dem Zaunpfahl war oder einfach nur eine Hilfestellung :-). Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut und eifrig gelesen. Als ein aus der norddeutschen Tiefebene stammender Niedersachse ist die Schweiz so ziemlich das Gegenteil von allem, was ich kenne. Aber ich lerne gerade - die Schweiz ist schon aufregend um nicht zu sagen - irgendwie cool!
Aber zurück zum Buch - hier eine "offizielle Kurzbeschreibung":
Sie glauben die Schweiz zu kennen? Sie waren oft dort, lieben Käsefondue, Raclette und den Säntis? Sie wissen nichts. Erst jetzt, mit diesem Buch, öffnen sich die Abgründe der Bilderbuchheimat von Wilhelm Tell, wird Ihnen ein Leitfaden für die Schweizer Seele geboten.
Mit einem liebevollen Augenzwinkern und schonungsloser Freude am Detail erzählt Thomas Küng, wie das viersprachige Alpengärtlein zwischen Bankverein und Toblerone wirklich funktioniert.
Dem sind nur ein paar mir vorher völlig unbekannte Worte zum "neugierig machen" hinzuzufügen:
Heute war Joomla! Kurs im Hotel Berchtold in Burgdorf in der Schweiz. Dank der aktiven Mithilfe von Roger Perren von JoomlaNews.ch (siehe auch sein Bericht vom Tage) konnten wir uns einen ganzen Tag ein aktuelles Bild über die Möglichkeiten von Joomla! machen.
Am Vormittag haben wir dank dem cocoate playground ziemlich schnell auf allen PC die Umgebung zum Laufen bekommen und konnten uns mit der Basis von Joomla! beschäftigen.
Am Nachmittag habe ich



















