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Das Meer in mir

Verfasst von Hagen Graf am 29. October 2008 - 15:18

Der Film behandelt die Lebensgeschichte Ramón Sampedro. Er hatte im Alter von 25 Jahren einem Badeunfall und liegt seit 27 Jahren im Bett, weil er seitdem vom Hals abwärts gelähmt ist (Tetraplegie). Er will sterben, doch er kann sich nicht umbringen (weil gelähmt). Die Story ist authentisch.

Der Film ist einfach nur gut! Nicht abschrecken lassen durch das "harte" Thema.

  • Tolle Story (Sterbehilfe)
  • Intelligente, charmante, teilweise lustige, nachdenkliche Dialoge
  • geniale Schauspieler
    Javier Bardem - Ramón Sampedro
    Belén Rueda - Julia
    Mabel Rivera - Manuela
  • super Bilder (Meer, Strand, Spanische Landschaft - Galizien)
  • coole Kamerafahrten wenn Ramón sich wegträumt ("Ich fliege ans Meer und gehe spazieren")
  • Irgendwie auch ein "Happy End"

Mehr Beschreibung hier.

Mamma Mia - Der Film

Verfasst von Hagen Graf am 13. September 2008 - 10:32

Und dann war da noch Abba. Als die Band 1972 gegründet wurde, war ich 8 Jahre alt. 10 Jahre später, 1982, war ich 18 Jahre alt, als die Ära Abba zuende ging. Es begann eine neue Zeit mit Michael Jackson und Madonna (siehe Videos weiter unten). Aber zurück zum Film.

Story: Donna lebt mit ihrer Tochter in ihrem eigenen Hotel auf einer griechischen Insel. Sie verheimlicht ihrer Tochter, wer ihr Vater ist. Als ihre Tochter heiraten will, lädt die Tochter drei Männer ein, die als Vater in Frage kommen könnten (Sie hat heimlich das Tagebuch ihrer Mutter gelesen). Dann kommen anderthalb Stunden Verwirrungen und am Ende heiratet Donna (Meryll Streep) ihren Sam (Pierce Brosnan).

Pierce Brosnan und Meryll Streep sind schonmal ein guter Start.

La Vie en Rose (La Môme) - Edith Piaf

Verfasst von Hagen Graf am 15. July 2008 - 9:48

La Vie en Rose (Originaltitel La Môme) ist ein Film über Edith Piaf, vermutlich DIE französische Chanson Sängerin. Regie führte Oliver Dahan.

Worum geht es?

Das Leben von Edith Piaf. Sie hatte irgendwie schlechte Karten im Leben

Warum habe ich den Film gesehen?

Unser Nachbar Dédé spielt abends im Restaurant seines Sohnes Saxofon. Er war früher Musiker und spielt viel von Edith Piaf. Ich kenne zwar die Lieder, aber die Texte habe ich bisher nicht wirklich verstanden (und es auch nicht versucht).

Ich war also schlicht neugierig

Was hat der Film mir gebracht?

Am Ende hatte ich Tränen in den Augen. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Die Frau hatte irgendwie einen schlechten Start.

  • 1915, einige Wochen nach ihrer Geburt von ihrer Mutter verlassen
  • Bei der Großmutter aufgewachsen und fast verhungert
  • Ihr Vater brachte sie 1917 bei seiner Mutter (Sie betreibt ein Bordell) unter.
  • 1919 erkrankte sie und erblindete.
  • Nach einer Wallfahrt wurde sie wieder gesund
  • Mit zehn Jahren begann sie auf der Straße zu singen.
  • Vater war Alkoholiker
  • Als 15-jährige zog sie alleine als Straßensängerin nach Paris.
  • Louis Leplée entdeckt sie -> Künstlername „La Môme Piaf“ (Kleiner Spatz).
  • 1933 brachte sie ein Kind zur Welt. Es starb im Alter von zwei Jahren an Hirnhautentzündung.
  • Ihre große Liebe, der Boxers Marcel Cerdan, hatte 1949 einen tödlichen Unfall
  • Sie erkrankte an Arthritis und bekämpfte die Schmerzen mit starken und überdosierten Medikamenten
  • Sieben Operationen und unzählige Entziehungskuren.
  • Es wurde eine unheilbare Krebserkrankung diagnostiziert.
  • Sie starb 1963.

Naja - und nach dieser Story kommt am Ende des Films Ihr Auftritt im Pariser Olympia.

Hier der Filmausschnitt mit der Schauspielerin Marion Cotillard als Edith Piaf

Und hier - Edith Piaf live 1962 in Nimwegen

Jetzt kann ich Dédé gut verstehen und freue mich abends auf sein Saxophon :-)

Hier ist übrigens eine deutsche Übersetzung von je ne regrette rien (Achtung - viel Werbung auf der Website).

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