europäische projekte
This recipe book is an international delight!
It was born out of a wish to ensure the continuation of traditional cooking and a need to find new ways to collect and record traditional knowledge. To achieve these aims each of the participating countries set up four cooking groups in their regions. We made friends across the generations and across borders and got to understand the idea of Europe a little better.
Join us in Fitou from April 4th - 8th 2011 by taking part in the course "All is linked together in the web – How to communicate, manage and learn". We'll bring together teachers, trainers, managers and non-educational staff from around Europe to share experiences, try new tools and learn new methods.
The course is listed under reference number FR-2010-318-001 in the Comenius-Grundtvig Training Database
Ich fliege nach Bologna, von dort fahre ich mit dem Zug weiter nach Fano, einer Kleinstadt in der Marche Region, die zur Provinz Pesaro und Urbino gehört.
Fano liegt an der Adria, das alte Stadtzentrum liegt etwas abseits der Küste, eingeschlossen von einer noch teilweise erhaltenen Stadtmauer. Direkt an der Küste reiht sich ein Hotel ans andere, der Strand ist schmal und nicht eben besonders weitläufig. In der zweiten Reihe stehen noch einige schöne alte Villen, mit großen, parkähnlichen Gärten, dazwischen jede Menge Appartmentanlagen.
Italiener aus der gehobenen Mittelklasse machen hier Urlaub bzw. verbringen hier den Winter. Die Altstadt ist schön, mit verwinkelten Gassen, unzähligen Restaurants und Boutiquen. Die Römer haben sie gebaut, es gibt noch den Arche de Augustus, einen kleinen Triumphbogen aus römischer Zeit und davor steht ein Denkmal des Kaisers.
Es ist beinahe völlig egal, wo man ißt, das Essen ist überall lecker. Einzig mit dem kühlen italienischen Design habe ich gelegentlich meine Schwierigkeiten. Viel Weiß, viele Fliesen, viel Neonlicht, nicht eben romantisch.
Ich war schon öfters hier, seit mehreren Jahren arbeite ich mit einem Schulungsunternehmen aus der Region zusammen. Allerdings hatte ich bisher kaum Gelegenheit etwas von der Gegend kennenzulernen. Wir haben intensiv gestritten, diskutiert und gearbeitet, so manch neue Idee entwickelt und realisiert und, ganz wunderbar, mittlerweile benutzen sie in diesem Unternehmen open source Software, wie open office, Joomla, Drupal und Moodle. Ergebnis meines 5jährigen viralen Marketings ;-)
Slovenien ist ein weißer Fleck für mich.
Außer, dass dieses Land 2 Millionen Einwohner hat, an Österreich, Italien, Ungarn und Kroatien grenzt, und 1991 seine Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien erklärt hat, weiß ich nicht wirklich etwas über diesen Flecken Europas.
Meine slowenische Kollegin erzählt mir, dass die Slowenen schon immer den größten Anteil zum Bruttosozialprodukt Jugoslawiens beigetragen haben und irgendwann die Nase voll hatten von der zentralen Verteilung der Güter und des Geldes durch Belgrad.
Ich beginne ein neues Projekt, das erste Meeting findet in Velenje statt. Ich lande in Ljubljana, fahre mit dem Taxi vom Airport zum Bahnhof - teuer, aber sehr unterhaltsamer, fließend englisch sprechender Geschäftsmann. Vom hier fahre ich weiter mit dem Bus.
Velenje liegt ungefähr 80 Kilometer nördlich von Ljubljana. Diese Stadt wurde ab Ende der 50iger Jahre neu erbaut. Vorher gab es dort nur eine Burg und ein paar Häuser drumherum. Aber unter der Erde war Kohle, viel Kohle. Um die Kohle abzubauen, brauchte man Arbeiter. Also starteten die Behörden eine Kampagne und zogen durch die Lande, um Arbeiter für den Untertagebau zu gewinnen.
Zwischen zwei Projektmeetings in Schweden und Finnland habe ich einen freien Tag in Stockholm. O.k., Stockholm im November ist nicht wirklich ein Traumziel, es wird niemals hell, es regnet beinahe ununterbrochen und es ist kalt. Dennoch, ich mache mich relativ zeitig morgens auf den Weg, um die Stadt zu erkunden. Mein Hotel liegt zentrumsnah und es ist einigermaßen erschwinglich, aber es ist wie in allen Großstädten, man bezahlt viel für ein paar Stunden Schlaf.
Ich nehm die Metro nach Gamla Stan dem alten Stockholm. Die Straßen sind noch wie ausgestorben, ich genieße es allein in den alten, schmalen Gassen herum zu schlendern. Die alten Häuser sind rot, gelb, braun, orange, grün und weiß, bunte Farbkleckse in all der Dunkelheit. Natürlich finde ich auf Anhieb das Antiquitätenviertel, dafür brauch ich keinen Stadtplan, ich “rieche” das. Es gibt hier diese wunderschönen Kristallüster aus der gustavianischen Zeit, die im Original beinahe unbezahlbar sind. Aber es gibt auch spätere Exemplare, die nicht weniger schön und durchaus erschwinglich sind.

Mitte September mache ich mich auf den Weg nach Nida zum letzten Treffen eines zweijährigen Projekts, welches sich mit der Entwicklung strategischer individueller Kompetenzen für den europäischen Arbeitsmarkt beschäftigt hat. Nida liegt im Norden Litauens, auf der Kurischen Nehrung. Meine litauischen Projektpartner wollten dieses letzte Meeting unbedingt dort durchführen, weil es eine der schönsten Gegenden Litauens ist. Ich weiß nur, was ich in der Wikipedia über diese Gegend gelesen habe und bin neugierig.







