drupal
Vorgestern sprach mich Christian Kloewer an, ob ich Lust habe, am Drupal Design Camp Berlin 2011 teilzunehmen. Wie immer passte es natürlich gar nicht und wie meistens fanden wir doch eine Lösung. Ich gebe zwei Sessions über 'Code less, configure more' und 'Joomla! Templating :)' und wir (Christian und ich) werden die organisatorische Arbeit übernehmen aus den Sessions des Drupal Design Camps ein Buch zu machen. Da wir momentan nicht wissen, ob alle Speaker mitmachen werden, sind wir sehr an weiteren Autoren interessiert denn das Buch soll ein gemeinsames Werk sein und es auf jeden Fall erscheinen :) Bei Interesse an Mitarbeit, einfach Kontakt mit Christian Kloewer und/oder mir aufnehmen.
Das Drupal Design Book wird kostenlos als HTML anseh- und als PDF downloadbar sein. Ausserdem wird es als gedrucktes Buch, als EPUB, im Kindle und im iBookstore erscheinen. Hier ist die vorläufige Gliederung - Drupal Design Book
Alle Autoren, Editoren und Helfer werden genannt (hier ein Beispiel eines Joomla! Buches auf Amazon).
Um ein Gefühl für die Reichweite zu bekommen, ein weiteres Beispiel. Das freie Joomla! Buch PDF wurde vom 1. März bis heute 45.000 mal heruntergeladen.
Damit es finanziell funktioniert, suchen wir Sponsoren für jedes Kapitel.
Weitere Infos zum Drupal Design Camp Berlin 2011 gibt es auf der Website, auf Facebook und natürlich auf Follow @ddceu
Komplette Websites mit dem Open Source-CMS
Hier mal eine kleine Zusammenfassung unserer Video Aktivitäten.
Ich habe gerade die Aufnahmen für ein Joomla! 1.6 Video Training in deutscher Sprache abgeschlossen (bestellbar hier). Ich werde in den nächsten Wochen ein deutsches Drupal 7 Video Training aufnehmen (für video2brain). Dafür suche ich noch inhaltliche Vorschläge. Mein Ziel ist, so viel Videos wie irgend möglich, frei anzubieten. Frei, wie beim englischen Joomla! 1.6 Beginner's Guide und beim deutschen Joomla! 1.6 Buch. Eines der grössten Probleme dabei ist ... wie soll ich mit diesem Anspruch überleben? :) Ich habe dafür keine Lösung, ausser Flattr, den Joomla! 1.6 Beginner's Guide als gedrucktes Buch und kostenpflichtigen Download, sowie ein paar Adsense Bannern auf cocoate. Es liegt also an Euch/Ihnen, ob der Plan gelingen wird oder nicht :)
Drupal 7 ist in einer Situation angekommen, in dem es
- in Deutschland von Agenturen als Ersatz für Typo3, Cold Fusion und Microsoft ASP gesehen wird
- von ehemaligen WordPress, Joomla! u.a. Benutzern für komplexere Websites genutzt wird
- von jungen Leuten 'neu entdeckt' und in die Kategorie 'awesome' eingeordnet wird
- langsam von Designern entdeckt wird
- clevere technische Ansätze hat (Semantik, API Strukturen, Cloud Services)
- mit drupalgardens.com eine software as a service Plattform wie WordPress.com besitzt.
Ich werde, wie bereits für Drupal 5 und Drupal 6 in den nächsten Wochen ein Video Training für Drupal 7 aufnehmen (so umme 60 Filme, 10% davon frei). Jetzt stellt sich mir die Frage
Larry Garfield schrieb einen interessanten Artikel über die einzelnen Stufen des Engagements in Drupal (Drupal's ladder of engagement). Die Kurzversion ist
Wenn du schnell sein willst, geh alleine. Wenn du weit kommen willst, gehe gemeinsam mit anderen.
Ich stimme seinem Artikel hundertprozentig zu und er war eine gute Inspiration für diese Ausgabe. Dummerweise kann dieses Zitat natürlich für fast jede Strategie herhalten, an der viele Menschen beteiligt sind. Ich glaube die Mischung macht es aus. Manchmal muss man schnell gehen, manchmal muss man anhalten und über das eigene Verhalten nachdenken und manchmal muss man gemeinsam gehen.
Während die Leute langsam anfangen Drupal 7 und Joomla! 1.6 für neue Projekte zu benutzen und an diesem Wochenende zwei grosse Veranstaltungen durchführten, ist WordPress ein bisschen spät dran mit Ihrem 3.1 Release. Sie haben RC3 vor zwei Wochen veröffentlicht und mussten ein wenig zurückrudern. Der gesamte Bereich AJAX Tabellen, der eines der cooleren neuen Features war, wurde aus diesem Release herausgenommen. Die Streichnung eines solchen Features im 3. Release Kandidat is ungewöhnlich und passiert nicht so oft.
Auf den DrupalDevDays (> 400 Teilnehmer) in Brüssel, Belgien war die Stimmung ausgelassen und nach mehr als 60 Sessions (Session plan - PDF 460 kb) haben sie das schrägste Gruppenfoto produziert. Leider konnte ich nicht dort sein und es gab auch keinen Live Stream, also beobachtete ich den Twitter stream. Die meisten Tweets handelten von Robert Douglass' Session über die Notwendigkeit eines Drupal App Stores (selling code in the droopie app store), eine von mortendk's legendären Sessions über das immer wieder ergiebige Thema Designer vs. Developer - the eternal struggle of ego tripping, zu kleine Kaffetassen und coole, neue Drupal Schuhe.
Immer wenn ich das Wort 'App Store' höre, denke ich an Apples App Store für iOs Geräte und an den Mac App Store für Mac OS X. Beide App Stores ermöglichen es Benutzern wie mir, Programme zu entdecken und zu installieren. Abhängig vom Programm kann ich sie kostenlos herunterladen oder ich muss etwas dafür bezahlen. Dreissig Prozent der Erlöses verbleibt bei Apple, die restlichen 70% erhält der Verkäufer des Programms.
Bei WordPress, Drupal und Joomla! denke ich normalerweise nicht in Worten wie 'Programme' oder 'Apps' um die Systeme zu erweitern. Bei WordPress denke ich an Plug Ins. Bei Joomla! an Erweiterungen und bei Drupal an Module.
Nach Erscheinen von Drupal 7 und Joomla! 1.6 sind nun die Agenturen, die Community und sogar die Kunden dabei herauszufinden, wie man denn nun auf die neuen Versionen upgradet und ob das überhaupt notwendig ist. Bei Drupal bedeutet das Release von Drupal 7, dass Drupal 5 jetzt am Ende seinen Leben ist. Die Drupal Community unterstützt jeweils die aktuelle und die letzte Version, also Drupal 6 und 7. Lullabot bietet schon mal ein Tutorial über das Thema Upgrading von Drupal 5 nach 6 an. Nicht jeder ist glücklich mit der Situation und Dries meinte dazu
.. if enough people wanted 5.x to be supported, and there are people in the community willing to provide that support, then something could be worked out, like an extra core maintainer that backports security patches. (... wenn ein Bedarf an Drupal 5.x Support besteht und die Community bereit ist, diesen Support zu übernehmen, könnte man überlegen, wie man das regelt. Beispielsweise könnte ein zusätzlicher Projektleiter die Entwicklung von D5 Versionen (backports) aktueller Sicherheits Patches organisieren.)
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