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Albtraum Atommüll

Verfasst von Hagen Graf am 27. March 2011 - 20:13

dechetsAuf die zunehmende Angst vor den Folgen der Erderwärmung reagieren Industrielle und manche Politiker mit dem Wundermittel Atomenergie: eine saubere und kontrollierbare Energie ohne schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die sogar zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Aber ist sie wirklich so sauber, wie man uns weismachen will?

Atomkraftgegner und -befürworter streiten darüber, ob diese Form der Energie, die von den meisten europäischen Ländern bereits aufgegeben wurde, nun doch wieder genutzt werden soll. Im Zentrum der Debatte steht eine Angst, die alle teilen: die vor dem Atommüll.

Er ist die Schwachstelle der Atomenergie, ihre Achillesferse, ihr schlimmster Albtraum. Die Bevölkerung hat Angst vor dem Atommüll, die Wissenschaft findet keine annehmbare Lösung dafür, die Industrie versucht zu beschwichtigen, und die Politik meidet das Thema. Die wenigen europäischen Länder, die eine öffentliche Debatte über radioaktive Abfälle führen, haben bereits einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Dies gilt für Deutschland, Österreich, Schweden und Belgien. Aber was weiß man eigentlich genau? Wie kann man sich überhaupt eine klare Vorstellung bilden bei diesem Thema, das so lange unter Verschluss gehalten wurde? Wie erklärt sich dieses demokratische Defizit in einer politisch und ökologisch so wichtigen Angelegenheit?

Was treibt mich an?

Verfasst von Christine Graf am 5. May 2009 - 9:23

Wie gerate ich in die Situation, keine Zeit zu haben?
Das geht so:

  • Scenario 1:
    Ich begegne (einem oder mehreren) Menschen, die ich interessant finde, mit denen ich auf einer Wellenlänge bin, gemeinsam "spinnen" wir ein bißchen herum, und schwups, ist eine neue Idee entstanden, die wir gemeinsam realisieren wollen.
    Das macht Spaß, ist inspirierend und Geld verdiene ich auch dabei.
  • Scenario 2:
    Irgendetwas regt mich an oder auf und ich entwickle eine Idee, wie ich etwas verändern oder etwas Neues entwickeln kann. Ich such mir ein paar Gleichgesinnte, kreiere ein Projekt, suche Finanzierungsmöglichkeiten und realisiere die Idee.
    Das macht Spaß, ist inspirierend und Geld verdiene ich auch dabei.
  • Scenario 3:
    Ich bin so neugierig, die Welt ist so groß und bunt und wollte schon immer mal dies und jenes tun......
    Dann kommt Scenario 1 oder 2.
    Das macht Spaß, ist inspirierend und Geld verdiene ich auch dabei.

Und plötzlich habe ich so viel zu tun, dass ich keine Zeit mehr für andere Dinge habe, keine Zeit mich auszuruhen.
Die drei Scenarien sind schon eine ganz gute Erklärung, aber was treibt mich zu dieser Rastlosigkeit?
Ok, schaue ich mal mit den Modellen der Transaktionsanalyse (TA) genauer hin.

Was will ich wirklich?

Verfasst von Christine Graf am 23. April 2009 - 19:22

Ich war ein paar Tage unterwegs und hab die ganze Zeit so nebenbei nachgedacht über meinen Veränderungsprozeß.
Die "magischen" drei Worte, die in allen Sprachen vorkommen, sind Zeit, Prozeß, Ergebnis.

Zeit
Also, was will ich wirklich?
Ich will Zeit haben.
Hmm, ich hab ja jetzt auch Zeit. Mehr Zeit haben geht nicht, da gibt es ein natürliches Limit, oder ;-) ?
Muß ich präziser sein: Ich will meine Zeit anders verbringen.
Womit?
Um WAS zu tun??

Lange Denkpause.
Ich weiß, was ich nicht will. Aber das beantwortet nicht meine Frage.

Lange Denkpause (ehrlich, ich überlege schon eine halbe Stunde.)

Ich will mich ausruhen können.
Ich will Zeit haben, um hier in Fitou zu Hause sein zu können, um unser Haus zu restaurieren, um Bücher zu lesen, Französisch zu lernen, um zu verreisen - einfach so.

Prozeß
Was hindert mich momentan daran, meine vorhandene Zeit so einzuteilen, dass genau das für mich möglich ist?
Was läuft da schief? Ich meine, Millionen leben doch einfach so, arbeiten eine bestimmte Zeit am Tag, gehen nach Hause, haben Frei(e)zeit, fahren in den Urlaub,....Wieso krieg ich das nicht hin?
Das will ich herausfinden, sonst komme ich nicht an mein Ziel.

Ergebnis

Mein Wunsch: ein ruhigeres Leben, mehr Gelassenheit, Zeit für Muße.




 

Noch immer beim ersten Schritt

Verfasst von Christine Graf am 14. April 2009 - 17:16

Die Kommentare auf meinen ersten deutschen Eintrag signalisieren Verständnis und Zustimmung, möglicherweise befinden bzw. befanden sich die Autoren in einer ähnlichen Situation.
Für Thomas klingt, was ich geschrieben habe gar nach burn-out,aber dieses Wort trifft meine Situation eher nicht.
Es gibt ein cooles Tool zur Erzeugung von Tag clouds, wordle, da hab ich meinen Text mal hinein geworfen um zu sehen, welches die gewichtigsten Worte darin sind:

Meine wichtigsten Worte im deutschen Text sind: Ergebnis, Prozeß, Leben. Im englischen und französischen Text sind die Resultate nahezu identisch.

Um einen Veränderungsprozeß zu gestalten, erachte ich es für notwendig, die Situation, in welcher ich mich/cocoate sich befindet, ausführlicher zu beschreiben. Denn wenn ich etwas verändern will, ist es gut, vorher zu genau den Ist-Zustand zu beschreiben und auch darüber zu reflektieren, was mich in diese Situation gebracht hat. Erst dann bin ich wirklich in der Lage, mögliche Probleme zu definieren, eine Strategie zur Lösung dieser Probleme zu entwickeln und mein eigentliches Ziel zu definieren.

Das mag vielleicht einigen zu theoretisch erscheinen. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Vorgehen die Voraussetzung für nachhaltige Veränderung ist, schließlich will ich nicht nur an den Symptomen herumdoktern, sondern mein Leben verändern.

Veränderung

Verfasst von Christine Graf am 10. April 2009 - 10:58

Es ist mal wieder Zeit für eine große Veränderung.
Naja, eigentlich verändere ich mich und verändert sich das, was ich tue, beinahe permanent. Aber diesmal ist es anders. Ich will mehr verändern in meinem Leben, ich will anders leben.
Meine Arbeit nimmt einen sehr großen Platz in meinem Leben ein, ich kann nicht wirklich unterscheiden zwischen Arbeit und Freizeit, irgendwie überschneidet sich beides immer. Das ist auch ok so, aber ich will aufräumen, denn ich bin fast permanent beschäftigt und habe kaum Ruhepausen und das ist nicht gut für mich.
Also habe ich mir gedacht, ich  "entrümple" mal meine Firma cocoate.com. Das bedeutet, ich werde genau analysieren, womit ich wieviel Zeit verbringe, Geld verdiene und was mir den meisten Spaß bereitet. Das Ergebnis dieser Analyse wird die Basis für den Umbau von cocoate.com.
Und diesen Prozeß beschreibe ich öffentlich.
Das ist neu für mich, denn bisher habe ich eher im Verborgenen gewirkt. Aber ich möchte Hinweise, Tipps, Ideen, Anregungen haben, zum anderen zeige ich damit auch meine Kompetenzen und setze mich öffentlicher Kritik und/oder Zustimmung aus ;-)
Der Prozeß ist wichtiger als das Ergebnis? Der Prozeß ist mindestens genauso wichtig wie das Ergebnis!

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