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In der Software-Entwicklung versteht man unter einer Komponente meist ein Programm oder ein Stückchen Programmcode, das Geschäftslogik enthält, über definierte Schnittstellen ansprechbar ist und unter Umständen auch eine Benutzeroberfläche hat.

Stellen Sie sich eine Komponente einfach wie eine so genannte Blackbox vor. Ich gebe vorne etwas hinein, und hinten kommt etwas heraus. Was drinnen vorgeht, muss ich nicht wissen. Wichtig ist, dass ich die Blackbox zu ganz unterschiedlichen Zwecken benutzen kann.

Komponenten können sehr allgemein konstruiert und in handliche Pakete verpackt werden. Diese Idee einer Software-Komponente ist in Joomla! ähnlich. Geschäftslogik, beispielsweise Bannerverwaltung oder ein Forum, werden allgemein beschrieben und als Komponente angeboten. Sie arbeitet dann in Joomla! mit allen Templates und der Joomla!-Administration zusammen. Meistens treten Komponenten im Zusammenhang mit Modulen und Plugins auf. Ein Modul übernimmt oft die Anzeige auf der Website, ein Plugin sorgt in vorhandenem Text für eine Zusatzfunktionalität (ähnlich einer Skriptsprache). Es gibt mittlerweile weit über 2.000 Zusatzkomponenten für Joomla! 1.01 und so nach und nach werden es immer mehr für Joomla! 1.5. Doch wollen wir uns zunächst die im Standard mitgelieferten Komponenten ansehen.