Einleitung

Verfasst von Hagen Graf am 15. July 2010 - 17:46

Dies ist das dritte Drupal-Buch, das ich schreibe. Das erste Buch behandelte Drupal in der Version 4.7 (2005), und in der damaligen Einleitung habe ich erwähnt, dass das Buch in drei Dörfern entstanden ist. Mit einem dieser Dörfer war die Community des Projektes Drupal gemeint. Im zweiten Buch ging es um Drupal 6 (2008). Aus dem "Dorf" wurde zu dieser Zeit gerade eine grosse Stadt.

Jetzt schreiben wir das Jahr 2010. Ein paar Neuigkeiten gefällig?

  • Das Weisse Haus benutzt Drupal 6 für seinen Auftritt whitehouse.gov.
  • Die grösste aller bisherigen Drupal Konferenzen mit über 3.000 Teilnehmern im Moscone Center San Francisco, USA ist gerade beendet worden.
  • 1% aller Websites im Internet werden mit Drupal betrieben
  • Drupal 7 steht in den Startlöchern mit der Version Alpha 3
  • drupalgardens.com und buzzr.com sind kommerzielle Drupal Services, die es erlauben, beliebig viele Drupal Websites komplett im Browser zu konfigurieren ohne sich mit Hostingproblemen herumschlagen zu müssen.

Sie merken schon, seit 2008 ist eine Menge passiert. Hier zum besseren Vergleich ein Link zur Einleitung des Drupal 6 Buches aus dem Jahr 2008.

Viele Firmen sind in den letzten Jahren rund um Drupal entstanden.

Aus "One man armies" sind schnell "Drupal shops" mit jeweils einem Dutzend Angestellten geworden. Viele "klassische" Web Agenturen sind auf den Drupal Zug aufgesprungen und bieten es als Ergänzung zu etablierten Systemen wie TYPO3 an.

Erfahrene Drupal Entwickler und Architekten sind gesuchte Leute auf dem Arbeitsmarkt.

Mit dieser Entwicklung entstanden schnell neue Anforderungen an das Projekt.

  • Plötzlich ist beispielsweise Performance ein Thema, denn grosse Drupalseiten bedürfen "besonderer Pflege".
  • Projektmanagement und gemeinsame Entwicklung wird essentiell bei grossen Projekten
  • Die standardmässige Suche in Drupal genügt nicht allen Ansprüchen und wird durch die mögliche Einbindung des Apache Solr Projekts aufgewertet.
  • Die nicht vorhandene Trennung zwischen Administrationsoberfläche und Website führt im professionellen Umfeld zu Verwirrung und wird daher in Drupal 7 verändert.
  • Viele in Drupal 6 noch extra zu installierende Module sind jetzt bereits im Standardumfang von Drupal (Core) enthalten. Die beiden markantesten sind die Möglichkeit Bilder hochzuladen und automatisiert zu bearbeiten, sowie die Möglichkeit zusätzliche Felder zu Inhaltstypen zu definieren.
  • Viele Anforderungen betreffen Zusammenhänge "unter der Haube" die bespielsweise das Arbeiten mit unterschiedlichen Datenbanken ermöglichen.

Es gibt zahlreiche weitere Anforderungen, die es natürlich nicht alle in den Drupal 7 Core geschafft haben. Ein WYSIWYG Editor fehlt beispielsweise immer noch. Vier unterschiedliche Editoren stehen allerdings als Zusatzmodule zur Verfügung.

Ausser den Anforderungen von Firmen gibt es auch Entwicklungen, die weltweit immer grösser werden. Ich denke da nur an das Facebook und Twitter "Syndrom" und die Tatsache, dass das Internet mit der weiteren Verbreitung von Smartphones mobil werden wird. Viele "Location based" Anwendungen wie Gowalla und Foursquare werden momentan vom Massenmarkt noch belächelt. Die Daten, die die Nutzer dieser Dienste produzieren, werden die Basis für interessante Mobilanwendungen und daher sehr wichtig.

Nach dem Hype um "user generated content" stellen sich langsam Fragen, wem diese Daten denn überhaupt gehören und wer ein Recht dazu hat sie zu nutzen. Allein die Datenschutzdiskussionen in diesem Zusammenhang werden in den nächsten Jahren hunderte von Büchern erzeugen. 

Nach Open Source wird Open Data auf uns zukommen!

Offene Daten müssen für Algorithmen zugänglich sein.

Drupal 7 ist für Open Data hervorragend gerüstet, ist es doch das einzige System das bereits im Core eine RDFa Schnittstelle bereitstellt und dadurch seine Inhalte für andere Systeme zur maschinellen Verarbeitung bereitstellen kann.

Drupal hieß übrigens früher (vor neun Jahren!) mal Dorp (Dorp ist das niederländische Wort für Dorf) und ist im Kern nach wie vor eine Software, die ein gemeinsames Bearbeiten und Veröffentlichen von Inhalten im Internet ermöglicht. Das Entscheidende dabei ist, dass es den Benutzern leicht gemacht wird, Inhalte zu erzeugen und Verbindung untereinander aufzunehmen. Es hat sich in den letzten Jahren als die Software erwiesen, mit der man in angemessener, um nicht zu sagen, in kürzester Zeit Daten, Menschen und Algorithmen miteinander verbinden kann. Heute heißt das Projekt nicht mehr Dorp, hat aber seinen im positiven Sinne dörflichen Charakter beibehalten, auch wenn die Anzahl der Dorfbewohner, deren Ansichten und die der "Drupal Dörfer" in die hunderttausende geht. Ich "wohne" heute in sehr vielen Drupal-Dörfern. Ein paar davon habe ich sogar selbst "gegründet".

So ein virtuelles Dorf ist der Katalysator für Kommunikation, Kreativität und Geschäfte in der realen Welt oder, um es klarer zu sagen: Es ist die absolute Basis, die Zielgruppe seiner Produkte ansprechen zu können und zum Handeln zu bewegen, sprich Geld zu verdienen, Mitarbeiter zu motivieren (Unternehmen) oder Einfluss zu gewinnen (Kampagnen bei NGO, Wahlkämpfe)!

Diesen "dörflichen Faden" nimmt übrigens die Open Government Idee mit Drupal auf. Das weisse Haus nutzt nicht nur Drupal, sondern entwickelt es weiter und steuert Quellcode zum Projekt bei. Regierungsdistributionen von Drupal erscheinen den Verantwortlichen im Weissen Haus als ein nächster logischer Schritt.

An dieser Stelle höre ich mit der Aufzählung von Trends und Entwicklungen auf und verweise auf die Kapitel des Buches. Ich glaube, dass momentan viele Ideen aus den letzten 20 Jahren durch fortschreitende Technik endlich realisierbar sind und Drupals klassische Rolle als "Klebstoff" weiter festigen werden.

Wie kam es nun zu diesem Buch?

Im Januar 2007 wurde Drupal in der Version 5.0 veröffentlicht. Es hatte wirklich alles, was Benutzern die Freudentränen in die Augen treibt. Ein eigenes YouTube? Kein Problem. Ein MySpace-Portal? Kein Thema. Auch ich war begeistert und beschloss, ein Video-Training aufzunehmen. Während der Aufnahme baute ich live eine Web 2.0 Website. Mit echten Benutzern, echten Inhalten, echten Kommentaren, echten Videos etc.

So richtig cool war dann die Version Drupal 6, die dafür sorgte das Drupal immer bekannter wurde.

Mit Drupal 7 geht es in eine neue Runde. Die technischen Probleme sind weitgehend gelöst. Jetzt geht es immer mehr um Benutzerfreundlichkeit und die Menschen und deren Daten und es wird wieder mal Zeit für ein Buch, bzw einen Text, der die Zusammenhänge erklärt.

Worum geht es in diesem Buch?

Es geht um die Möglichkeiten der Open Source-Software Drupal. Das umfasst die Geschichte, die Installation, die Bedienung und die Erweiterung des Systems.

Sie werden das Projekt Drupal von vielen Seiten kennen lernen und sicherlich so schnell nicht mehr loslassen.

Um Ihnen einen komfortablen Zugang zu diesem Werkzeug zu bieten, habe ich dem Buch folgende Struktur gegeben:

vorläufige Gliederung (Stand 3. August 2010)

Für wen habe ich dieses Buch geschrieben?

Für alle Menschen, die sich für Content Management, Community Building (im deutschen Sprachgebrauch passt eher das Wort Gemeinschaft) und Social Software interessieren, selbst aktiv werden wollen oder im Begriff sind, eine Agentur mit einem solchen Projekt zu beauftragen. 

Sie benötigen keinerlei Kenntnisse über Programmierung, um die Beispiele in diesem Buch nachvollziehen zu können.

Falls Sie schon mal zaghaften Kontakt mit Dingen wie Linux, Windows, OSX, HTML, CSS, JavaScript, PHP, FTP, MySQL und vielen anderen Akronymen hatten, werden Sie sich schnell wohlfühlen. Wenn Sie noch niemals auch nur ansatzweise von diesen Dingen gehört haben ... hm ... ich bin fest davon überzeugt ... auch dann hilft Ihnen dieses Buch dabei, Internettechnologien besser zu verstehen.

Das wirklich Interessante in diesem Zusammenhang sind die Strukturen von Drupal, die eine unendliche Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten abbilden können.

Ich habe noch kein Problem in Bezug auf Websites gefunden, das sich mit Drupal nicht lösen lässt!

Warum überhaupt ein Buch?

Wenn man über Open Source-Software schreibt, beschreibt man Dinge und Zusammenhänge, die für jeden Menschen öffentlich zugänglich sind.

Als Anfänger, Umsteiger, Neugieriger oder auch Kunde, Entscheider, Programmierer, Redakteur, Politiker haben Sie meist nicht die Zeit, sich in komplexe Anwendungen wie Drupal, Typo3, Ruby, Alfresco oder welches System auch immer gerade angesagt ist einzuarbeiten und mal eben HTML5, CSS, PHP, SOAP und diverse andere spezifische Standards zu erlernen, um sich mit diesem Wissen die Informationen aus dem Internet zusammenzusuchen.

Hier finden Sie einen fundierten Einstieg in die Materie, den Sie in verhältnismäßig kurzer Zeit absolvieren können.

Wenn Sie hoch geheimes Insiderwissen in diesem Buch suchen, liegen Sie falsch. Alles, aber auch wirklich alles, was Sie in diesem Buch finden, ist irgendwo im Internet verfügbar, zumindest in Ansätzen und meist in englischer Sprache.

Ausserdem ist es noch gar kein Buch. Es existiert momentan "nur" im Internet.

So viele Links!

In den einzelnen Beiträgen werden Sie viele Links finden. Sie müssen diesen Links natürlich nicht folgen, wenn sie aber Spaß an dem einen oder anderen Thema haben, können Sie auf den angegebenen Websites weitere interessante Informationen finden.

Und was will der Autor?

Ich freue mich, wenn Sie durch dieses Buch einen Weg in die wunderbare Drupal-Welt finden, wenn Sie nach der Lektüre in der Lage sind, eine Entscheidung über Ihr Verhältnis zu Drupal zu treffen und bei Unklarheiten die richtigen Fragen stellen können. Besonders freuen würde ich mich, wenn Sie sich in der deutschen und/oder der internationalen Drupal-Community engagieren oder Ihre Website in der Zukunft mit Drupal betreiben. Sie wären in guter Gesellschaft!

Vielleicht sehen wir uns ja mal auf einer der nächsten Drupal-Konferenzen oder wir arbeiten mal zusammen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß!

Hagen Graf

Grundlagen

Bevor Sie jetzt Drupal 7 installieren, eine Website damit erstellen und reich und berühmt werden, sollten Sie einen kurzen Blick auf den Grundlagenbereich werfen. Die dort beschriebenen Dinge gelten auch für Ihre Drupal Website.

Dies ist das dritte Drupal-Buch, das ich schreibe. Das erste Buch behandelte Drupal in der Version 4.7 (2005), und in der damaligen Einleitung habe ich erwähnt, dass das Buch in drei Dörfern entstanden ist. Mit einem dieser Dörfer war die Community des Projektes Drupal gemeint. Im zweiten Buch ging es um Drupal 6 (2008). Aus dem "Dorf" wurde zu dieser Zeit gerade eine grosse Stadt.Jetzt schreiben wir das Jahr 2010. Ein paar Neuigkeiten gefällig?Das Weisse Haus benutzt Drupal 6 für seinen Auftritt whitehouse.gov.Die grösste aller bisherigen Drupal Konferenzen mit über 3.000 Teilnehmern im Moscone Center San Francisco, USA ist gerade beendet worden.1% aller Websites im Internet werden mit Drupal betriebenDrupal 7 steht in den Startlöchern mit der Version Alpha 3drupalgardens.com und buzzr.com sind kommerzielle Drupal Services, die es erlauben, beliebig viele Drupal Websites komplett im Browser zu konfigurieren ohne sich mit Hostingproblemen herumschlagen zu müssen.Sie merken schon, seit 2008 ist eine Menge passiert. Hier zum besseren Vergleich ein Link zur Einleitung des Drupal 6 Buches aus dem Jahr 2008.Viele Firmen sind in den letzten Jahren rund um Drupal entstanden.Aus "One man armies" sind schnell "Drupal shops" mit jeweils einem Dutzend Angestellten geworden. Viele "klassische" Web Agenturen sind auf den Drupal Zug aufgesprungen und bieten es als Ergänzung zu etablierten Systemen wie TYPO3 an.Erfahrene Drupal Entwickler und Architekten sind gesuchte Leute auf dem Arbeitsmarkt.Mit dieser Entwicklung entstanden schnell neue Anforderungen an das Projekt.Plötzlich ist beispielsweise Performance ein Thema, denn grosse Drupalseiten bedürfen "besonderer Pflege".Projektmanagement und gemeinsame Entwicklung wird essentiell bei grossen ProjektenDie standardmässige Suche in Drupal genügt nicht allen Ansprüchen und wird durch die mögliche Einbindung des Apache Solr Projekts aufgewertet.Die nicht vorhandene Trennung zwischen Administrationsoberfläche und Website führt im professionellen Umfeld zu Verwirrung und wird daher in Drupal 7 verändert.Viele in Drupal 6 noch extra zu installierende Module sind jetzt bereits im Standardumfang von Drupal (Core) enthalten. Die beiden markantesten sind die Möglichkeit Bilder hochzuladen und automatisiert zu bearbeiten, sowie die Möglichkeit zusätzliche Felder zu Inhaltstypen zu definieren.Viele Anforderungen betreffen Zusammenhänge "unter der Haube" die bespielsweise das Arbeiten mit unterschiedlichen Datenbanken ermöglichen.Es gibt zahlreiche weitere Anforderungen, die es natürlich nicht alle in den Drupal 7 Core geschafft haben. Ein WYSIWYG Editor fehlt beispielsweise immer noch. Vier unterschiedliche Editoren stehen allerdings als Zusatzmodule zur Verfügung.Ausser den Anforderungen von Firmen gibt es auch Entwicklungen, die weltweit immer grösser werden. Ich denke da nur an das Facebook und Twitter "Syndrom" und die Tatsache, dass das Internet mit der weiteren Verbreitung von Smartphones mobil werden wird. Viele "Location based" Anwendungen wie Gowalla und Foursquare werden momentan vom Massenmarkt noch belächelt. Die Daten, die die Nutzer dieser Dienste produzieren, werden die Basis für interessante Mobilanwendungen und daher sehr wichtig.Nach dem Hype um "user generated content" stellen sich langsam Fragen, wem diese Daten denn überhaupt gehören und wer ein Recht dazu hat sie zu nutzen. Allein die Datenschutzdiskussionen in diesem Zusammenhang werden in den nächsten Jahren hunderte von Büchern erzeugen. Nach Open Source wird Open Data auf uns zukommen!Offene Daten müssen für Algorithmen zugänglich sein.Drupal 7 ist für Open Data hervorragend gerüstet, ist es doch das einzige System das bereits im Core eine RDFa Schnittstelle bereitstellt und dadurch seine Inhalte für andere Systeme zur maschinellen Verarbeitung bereitstellen kann.Drupal hieß übrigens früher (vor neun Jahren!) mal Dorp (Dorp ist das niederländische Wort für Dorf) und ist im Kern nach wie vor eine Software, die ein gemeinsames Bearbeiten und Veröffentlichen von Inhalten im Internet ermöglicht. Das Entscheidende dabei ist, dass es den Benutzern leicht gemacht wird, Inhalte zu erzeugen und Verbindung untereinander aufzunehmen. Es hat sich in den letzten Jahren als die Software erwiesen, mit der man in angemessener, um nicht zu sagen, in kürzester Zeit Daten, Menschen und Algorithmen miteinander verbinden kann. Heute heißt das Projekt nicht mehr Dorp, hat aber seinen im positiven Sinne dörflichen Charakter beibehalten, auch wenn die Anzahl der Dorfbewohner, deren Ansichten und die der "Drupal Dörfer" in die hunderttausende geht. Ich "wohne" heute in sehr vielen Drupal-Dörfern. Ein paar davon habe ich sogar selbst "gegründet".So ein virtuelles Dorf ist der Katalysator für Kommunikation, Kreativität und Geschäfte in der realen Welt oder, um es klarer zu sagen: Es ist die absolute Basis, die Zielgruppe seiner Produkte ansprechen zu können und zum Handeln zu bewegen, sprich Geld zu verdienen, Mitarbeiter zu motivieren (Unternehmen) oder Einfluss zu gewinnen (Kampagnen bei NGO, Wahlkämpfe)!Diesen "dörflichen Faden" nimmt übrigens die Open Government Idee mit Drupal auf. Das weisse Haus nutzt nicht nur Drupal, sondern entwickelt es weiter und steuert Quellcode zum Projekt bei. Regierungsdistributionen von Drupal erscheinen den Verantwortlichen im Weissen Haus als ein nächster logischer Schritt.An dieser Stelle höre ich mit der Aufzählung von Trends und Entwicklungen auf und verweise auf die Kapitel des Buches. Ich glaube, dass momentan viele Ideen aus den letzten 20 Jahren durch fortschreitende Technik endlich realisierbar sind und Drupals klassische Rolle als "Klebstoff" weiter festigen werden.Wie kam es nun zu diesem Buch?Im Januar 2007 wurde Drupal in der Version 5.0 veröffentlicht. Es hatte wirklich alles, was Benutzern die Freudentränen in die Augen treibt. Ein eigenes YouTube? Kein Problem. Ein MySpace-Portal? Kein Thema. Auch ich war begeistert und beschloss, ein Video-Training aufzunehmen. Während der Aufnahme baute ich live eine Web 2.0 Website. Mit echten Benutzern, echten Inhalten, echten Kommentaren, echten Videos etc.So richtig cool war dann die Version Drupal 6, die dafür sorgte das Drupal immer bekannter wurde.Mit Drupal 7 geht es in eine neue Runde. Die technischen Probleme sind weitgehend gelöst. Jetzt geht es immer mehr um Benutzerfreundlichkeit und die Menschen und deren Daten und es wird wieder mal Zeit für ein Buch, bzw einen Text, der die Zusammenhänge erklärt.Worum geht es in diesem Buch?Es geht um die Möglichkeiten der Open Source-Software Drupal. Das umfasst die Geschichte, die Installation, die Bedienung und die Erweiterung des Systems. Sie werden das Projekt Drupal von vielen Seiten kennen lernen und sicherlich so schnell nicht mehr loslassen. Um Ihnen einen komfortablen Zugang zu diesem Werkzeug zu bieten, habe ich dem Buch folgende Struktur gegeben:vorläufige Gliederung (Stand 3. August 2010)Für wen habe ich dieses Buch geschrieben?Für alle Menschen, die sich für Content Management, Community Building (im deutschen Sprachgebrauch passt eher das Wort Gemeinschaft) und Social Software interessieren, selbst aktiv werden wollen oder im Begriff sind, eine Agentur mit einem solchen Projekt zu beauftragen. Sie benötigen keinerlei Kenntnisse über Programmierung, um die Beispiele in diesem Buch nachvollziehen zu können.Falls Sie schon mal zaghaften Kontakt mit Dingen wie Linux, Windows, OSX, HTML, CSS, JavaScript, PHP, FTP, MySQL und vielen anderen Akronymen hatten, werden Sie sich schnell wohlfühlen. Wenn Sie noch niemals auch nur ansatzweise von diesen Dingen gehört haben ... hm ... ich bin fest davon überzeugt ... auch dann hilft Ihnen dieses Buch dabei, Internettechnologien besser zu verstehen. Das wirklich Interessante in diesem Zusammenhang sind die Strukturen von Drupal, die eine unendliche Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten abbilden können.Ich habe noch kein Problem in Bezug auf Websites gefunden, das sich mit Drupal nicht lösen lässt! Warum überhaupt ein Buch?Wenn man über Open Source-Software schreibt, beschreibt man Dinge und Zusammenhänge, die für jeden Menschen öffentlich zugänglich sind.Als Anfänger, Umsteiger, Neugieriger oder auch Kunde, Entscheider, Programmierer, Redakteur, Politiker haben Sie meist nicht die Zeit, sich in komplexe Anwendungen wie Drupal, Typo3, Ruby, Alfresco oder welches System auch immer gerade angesagt ist einzuarbeiten und mal eben HTML5, CSS, PHP, SOAP und diverse andere spezifische Standards zu erlernen, um sich mit diesem Wissen die Informationen aus dem Internet zusammenzusuchen. Hier finden Sie einen fundierten Einstieg in die Materie, den Sie in verhältnismäßig kurzer Zeit absolvieren können.Wenn Sie hoch geheimes Insiderwissen in diesem Buch suchen, liegen Sie falsch. Alles, aber auch wirklich alles, was Sie in diesem Buch finden, ist irgendwo im Internet verfügbar, zumindest in Ansätzen und meist in englischer Sprache.Ausserdem ist es noch gar kein Buch. Es existiert momentan "nur" im Internet.So viele Links!In den einzelnen Beiträgen werden Sie viele Links finden. Sie müssen diesen Links natürlich nicht folgen, wenn sie aber Spaß an dem einen oder anderen Thema haben, können Sie auf den angegebenen Websites weitere interessante Informationen finden.Und was will der Autor?Ich freue mich, wenn Sie durch dieses Buch einen Weg in die wunderbare Drupal-Welt finden, wenn Sie nach der Lektüre in der Lage sind, eine Entscheidung über Ihr Verhältnis zu Drupal zu treffen und bei Unklarheiten die richtigen Fragen stellen können. Besonders freuen würde ich mich, wenn Sie sich in der deutschen und/oder der internationalen Drupal-Community engagieren oder Ihre Website in der Zukunft mit Drupal betreiben. Sie wären in guter Gesellschaft!Vielleicht sehen wir uns ja mal auf einer der nächsten Drupal-Konferenzen oder wir arbeiten mal zusammen.Ich wünsche Ihnen viel Spaß!Hagen Graf GrundlagenBevor Sie jetzt Drupal 7 installieren, eine Website damit erstellen und reich und berühmt werden, sollten Sie einen kurzen Blick auf den Grundlagenbereich werfen. Die dort beschriebenen Dinge gelten auch für Ihre Drupal Website.

3 Kommentare

Warum ich Drupal so cool finde

Submitted by Manfred Rein (nicht überprüft) on 16. July 2010 - 19:26.

Super Einleitung die Lust auf mehr macht, ich schätze Drupal vor allem wegen seiner hervorragenden Möglichkeit der Mehrsprachigkeit, sicher das können andere auch aber nicht so geil wie Drupal und ich hoffe das bleibt auch in der Version 7 so.

Der Link zu den Grundlagen

Submitted by Guest on 16. February 2011 - 16:44.

Der Link zu den Grundlagen ist falsch, er muss heißen:
http://cocoate.com/de/grundlagen

Ansonsten meinen ausdrücklichen und herzlichen Dank für all die Hilfe!

Ich wünsche einen schönen

Submitted by Guest on 16. February 2011 - 21:44.

Ich wünsche einen schönen Abend und viel Erfolg mit den anstehenden Büchern.

Deine Hilfe ist unbeschreiblich!

Danke!

LG aus Berlin

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