Weblog von Christine Graf

Proposal for a new Joomla project structure

Verfasst von Christine Graf am 11. May 2012 - 19:35

Joomla LogoOver the last few weeks I was working with Allen Langford (@FxNxRl), Jeremy Wilken (@gnomeontherun), Javier Gomez (@JAVI_GOMEZ) and Peter Martin (@pe7er) on a proposal for a new structure for the Joomla Project.

There is a big need for a new leadership structure and for a greater active involvement of the worldwide community.

So we came together and wrote that proposal which we would like to understand as a starting point for an open discussion which finally ends in a common, wise decision about the further direction of the Joomla project.

Read it here, comment, get in contact with the people from the working group, the different leadership teams, discuss it in your local/regional communities!

The need to belong

Verfasst von Christine Graf am 30. April 2012 - 13:10

My point of viewIndividual versus group needs and where do I fit in?

The Joomla Day New England was the second Joomla Day I attended and the first where I gave a presentation. It seems that I hit the nail with my topic as there were lively discussions during and after my session and I was asked to write everything down.

So here it is ;-)

I consult and coach different kind of companies regarding their organizational structure and guide them to develop and implement necessary changes. Doing this I use the methods of Transactional Analysis (TA), a psychological theory, based on psycho-analysis and psychotherapy.

It is used in counselling, organization development, education and psychotherapy. There is a set of models which helps to understand why we think, feel and act like we do, to trace behavioural patterns and ways of thinking, reflect on these and learn to develop alternatives, that will lead to a change of the everyday (working) life.

I am not directly involved in the Joomla project nor do I have strong relations to many members, I just got in contact with some of them and, from my outside standpoint, I was looking with my TA eyes at the visible processes of the Joomla project.

Drupal von außen

Verfasst von Christine Graf am 26. November 2009 - 15:41

Leider kann ich nicht am Drupal Camp in Wien teilnehmen.
Aber hier, wie angekündigt, eine kurze Ausführung zum Thema Struktur und Dynamik in Gruppen anhand der Drupal community.

Die Struktur

Menschen bilden dann einen Gruppe, wenn sie sich nach außen abgrenzen und sich eine, wie auch immer geartete, Struktur geben.
Diese sehr einfache Gruppenbeschreibung beinhaltet zwei ganz wesentliche Elemente: Abgrenzung und Struktur.
Eine Gruppe kann entweder hermetisch geschlossen sein (es gibt keinen Weg heraus), sie kann geschlossen sein (es gibt kaum einen Weg hinein und kaum einen hinaus) oder sie ist offen (es ist einfach möglich dazu zugehören und auch einfach möglich, die Gruppe zu verlassen).
Wie durchlässig die Grenzen einer Gruppe sind, zeigt sich in der Art der Mitgliedschaft:

2009-09 Stara Lubovna, Slowakei

Verfasst von Christine Graf am 28. September 2009 - 18:00

Stara Lubovna

Eine schöne Sommerzeit hier in Fitou geht für mich zu Ende, ich gehe wieder auf Reisen.
Diesmal starte ich mit einem Projektmeeting in der Slowakei, in Stara Lubovna. Das liegt ziemlich tief drinnen in der Slowakei, nahe der polnischen Grenze, am Fuß der hohen Tatra. Das sind so Orte, die liegen soweit außerhalb des  "normalen" Fokus, das es ziemlich schwierig wird, überhaupt dorthin zu gelangen. Ich fliege also über Prag nach Kosice und von dort weiter nach Poprad.

Es bedarf schon einiger Geduld und nicht nachlassenden Interesses diese beispielhafte Schilderung lateinamerikanischer Diktatoren zu lesen. Beschrieben wird nicht ein einzelner Diktator, sondern viel mehr die Essenz diktatorischen Verhaltens vom Aufstieg zur Macht über den Machterhalt bis zum Ende durch den Tod, und, wie externe politische Kräfte damit umgehen.

Dabei ist die literarische Form sehr ungewöhnlich. Es gibt kaum Abschnitte, keine Dialoge oder dergleichen und der längste Satz dieses Buches endet nach 51 Seiten. Aber es ist genial.

Hier meine Lieblingszitate daraus:

Die Armen, sie werden immer und ewig am Arsch sein, daß, wenn eines Tages Scheiße einen Marktwert hat, die Armen ohne Arschloch geboren werden.
Man lebt nicht, man überlebt und lernt zu spät, daß sogar die ausgedehntesten und nützlichsten Leben nicht für mehr ausreichen als fürs Erlernen des Lebens.
Die Lüge ist bequemer als der Zweifel, nützlicher als die Liebe, dauerhafter als die Wahrheit.

Neue Einsichten

Verfasst von Christine Graf am 9. May 2009 - 9:02

Die gesellschaftlichen Strukturen ändern sich, die Menschen auch, und die DGTA hat ebenfalls ein Update gemacht und  Thesen zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen aufgestellt.

Sie sind eine kurze und präzise Zusammenfassung und eine wahre Herausforderung für viele Unternehmen und die Lebensgestaltung von Menschen!

Auszüge aus dem letzten Infobrief (Infobrief 2/2009 PDF 4.43 MB):

  • Zunahme von Dienstleistungbereichen, mehr Selbstständigkeitskultur (20 % - 25 % der gesamten Erwerbstätigen)
  • Veränderung von Wertevorstellungen und einhergehend damit ein verändertes Werte-Management
  • Die Märkte der Zukunft sind soziale Märkte
    • Forderung nach Sozialer Kompetenz und Verantwortung nimmt zu
    • Gewinnmaximierung wird allein kein Wert mehr sein
    • Egoistische Zielsetzungen können nicht überleben in einer hoch vernetzten Welt
    • Kooperation wird ein lebenswichtiges Instrument, um die Grundsicherung in der Welt zu gewährleisten
    • Der Verbraucher verlangt von Unternehmen Moral, Verantwortung und Empathie statt nur “Waren“
  • Zukunftsfähigkeit heißt Ungewissheit managen
    • Wer Machtansprüche nicht aufgeben kann, wird in der Ökonomie von morgen zwangsläufig scheitern
    • Vertrauen gegen Hierarchie
    • Selbstverantwortung gegen Fremdkontrolle
    • Sanftes Chaos mit Vertrauen und Kooperation managen
  • Glück wird zum Wachstumsfaktor, wird Indikator dafür, wie hoch das Selbstvertrauen einer Gesellschaft ist
    • Optimismus und Zukunftsvertrauen sind Schlüsselstrategien
    • Glück als Maß des Wohlstands
    • Glück wird Leitbild für Politik und Wirtschaft
    • Glück als Variable des Menschen sein Leben einzuschätzen und als schön zu empfinden

Was treibt mich an?

Verfasst von Christine Graf am 5. May 2009 - 10:23

Wie gerate ich in die Situation, keine Zeit zu haben?
Das geht so:

  • Scenario 1:
    Ich begegne (einem oder mehreren) Menschen, die ich interessant finde, mit denen ich auf einer Wellenlänge bin, gemeinsam "spinnen" wir ein bißchen herum, und schwups, ist eine neue Idee entstanden, die wir gemeinsam realisieren wollen.
    Das macht Spaß, ist inspirierend und Geld verdiene ich auch dabei.
  • Scenario 2:
    Irgendetwas regt mich an oder auf und ich entwickle eine Idee, wie ich etwas verändern oder etwas Neues entwickeln kann. Ich such mir ein paar Gleichgesinnte, kreiere ein Projekt, suche Finanzierungsmöglichkeiten und realisiere die Idee.
    Das macht Spaß, ist inspirierend und Geld verdiene ich auch dabei.
  • Scenario 3:
    Ich bin so neugierig, die Welt ist so groß und bunt und wollte schon immer mal dies und jenes tun......
    Dann kommt Scenario 1 oder 2.
    Das macht Spaß, ist inspirierend und Geld verdiene ich auch dabei.

Und plötzlich habe ich so viel zu tun, dass ich keine Zeit mehr für andere Dinge habe, keine Zeit mich auszuruhen.
Die drei Scenarien sind schon eine ganz gute Erklärung, aber was treibt mich zu dieser Rastlosigkeit?
Ok, schaue ich mal mit den Modellen der Transaktionsanalyse (TA) genauer hin.

Was will ich wirklich?

Verfasst von Christine Graf am 23. April 2009 - 20:22

Ich war ein paar Tage unterwegs und hab die ganze Zeit so nebenbei nachgedacht über meinen Veränderungsprozeß.
Die "magischen" drei Worte, die in allen Sprachen vorkommen, sind Zeit, Prozeß, Ergebnis.

Zeit
Also, was will ich wirklich?
Ich will Zeit haben.
Hmm, ich hab ja jetzt auch Zeit. Mehr Zeit haben geht nicht, da gibt es ein natürliches Limit, oder ;-) ?
Muß ich präziser sein: Ich will meine Zeit anders verbringen.
Womit?
Um WAS zu tun??

Lange Denkpause.
Ich weiß, was ich nicht will. Aber das beantwortet nicht meine Frage.

Lange Denkpause (ehrlich, ich überlege schon eine halbe Stunde.)

Ich will mich ausruhen können.
Ich will Zeit haben, um hier in Fitou zu Hause sein zu können, um unser Haus zu restaurieren, um Bücher zu lesen, Französisch zu lernen, um zu verreisen - einfach so.

Prozeß
Was hindert mich momentan daran, meine vorhandene Zeit so einzuteilen, dass genau das für mich möglich ist?
Was läuft da schief? Ich meine, Millionen leben doch einfach so, arbeiten eine bestimmte Zeit am Tag, gehen nach Hause, haben Frei(e)zeit, fahren in den Urlaub,....Wieso krieg ich das nicht hin?
Das will ich herausfinden, sonst komme ich nicht an mein Ziel.

Ergebnis

Mein Wunsch: ein ruhigeres Leben, mehr Gelassenheit, Zeit für Muße.




 

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