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BlogCampSwitzerland4

Verfasst von Hagen Graf am 23. March 2009 - 23:06

Am 21.3 war BlogCamp in Zürich. Es waren etwa 100 Teilnehmer in der ETH Zürich. Jeder Teilnehmer bekam einen Zettel mit einer fortlaufenden Nummer. Ich hatte die Nummer Neun. Peter Hogenkamp eröffnete das Camp mit einer Erklärung was ein BarCamp ist. Jeder Teilnehmer sagte drei Tags über sich. Meine Tags waren Drupal, Joomla und Sonne. Das BlogCampSwitzerland findet zum vierten Mal statt und auf dem Hype Zyklus liegt es wie auf der Grafik beschrieben:

Blogcampswitzerland4 Hype Cycle

Es gab 4 Session Slots, die auch recht schnell mit Vorschlägen bestückt worden sind

Sessions

Ich hatte eine Drupal Session vorgeschlagen zu der dann sogar > 10 Leute kamen. Marcel Widmer ist mir im Gedächtnis geblieben. Er hatte dieses Leuchten in den Augen, das nur Leute haben, die die Möglichkeiten von Drupal schnell überreißen und die schon einiges ausprobiert haben :-).

Prodosh Banerjee war auch da und wir haben Einladungskarten für das DrupalMediaCamp verteilt, bei dem ich auch mitorganisiere.

Mich haben vor allem drei Sessions beeindruckt (Mehr konnte ich auch leider nicht besuchen).

Die erste war von Dorian Selz und Cédric Hüsler (http://local.ch), die sie auch schon auf einem BarCamp in Basel gehalten haben.

Eierlegende WollmilchsauBlogcampswitzerland4

Es ging darum "Wie baue ich ein skalierbares Startup?"

Hier meine Twitter Notizen inspiriert von Cyrill und Oliver von den Information Arc

# jetzt gibt es einen improvisierten vortrag über startups von Dorian - in schwyzerduetsch
# jetzt Spannung - was macht das Startup anders als die Dinosaurier #bcch410:59 AM Mar 21st from twhirl
# 1. Antwort - andere Organisation - Beispiel Linux, Mozilla - hm - jetzt bin ich aber wirklich gespannt, wie er das einbaut #bcch4 #startup11:00 AM Mar 21st from twhirl
# ok, er meint verteilte Organisation und ein einfacher Plan #bcch4 #startup11:02 AM Mar 21st from twhirl
# Die technik ist in layer aufgeteilt, die einzeln skalierbar sind: php, java, lucene, mssql #bcch4 #startup11:10 AM Mar 21st from twhirl
# #Wasserfallmethode abschaffen, #agil, #scrum einführen - meistens notwendig den chef abzuschaffen #bcch411:12 AM Mar 21st from twhirl
# kurzeinführung scrum - wikipedia fasst das ganz gut zusammen http://is.gd/oj5711:15 AM Mar 21st from twhirl
# Es gibt keinen Projektmanager! Jeder ist verantwortlich! Entscheidend ist ECHTE Verantwortung #bcch4 #startup11:24 AM Mar 21st from twhirl
# eine gemeinsame website zur organisation #bcch4 #startup11:24 AM Mar 21st from twhirl
# kein office programm - viel open source - alles schriftliche als text auf der website #bcch4 #startup11:25 AM Mar 21st from twhirl
# Das wichtigste in einem scaling startup sind die Leute #bcch4 #startup11:26 AM Mar 21st from twhirl
# Die Software besteht immer aus soviel Teilen, wie du gute Leute hast #bcch4 #startup Plane also die Architektur entsprechend11:28 AM Mar 21st from twhirl
# Not macht erfinderisch (Den Satz finde ich eigentlich am besten!) #bcch4 #startup11:31 AM Mar 21st from twhirl
# automatische tests sind sehr praktisch #bcch4 #startup Beispiel http://de.wikipedia.org/wik...11:32 AM Mar 21st from twhirl
# alles stateless - nur http zwischen den komponenten #bcch4 #startup11:34 AM Mar 21st from twhirl
# man muß lernen bei vielen anforderungen NEIN zu sagen #bcch4 #startup11:39 AM Mar 21st from twhirl 

Die zweite Session war über einen Podcast einer Schweizer Bank.

Das Bankhaus Wegelin gibt einen Anlagekommentar als Podcast in vier Sprachen heraus. Es ist eine Bank, die seit 1742 existiert und die Teilhaber haften mit ihrem gesamten Vermögen - fand ich gut!

Die dritte Session war von Peter Hogenkamp mit dem Thema: "Wie funktioniert die Firma Blogwerk?"

Die Firma blogwerk.ch beschäftigt etwa 50 Menschen (die meisten auf Teilzeit Basis) und betreibt mehrere Blogs

Ziel dabei ist, dass sie mit Werbung Geld verdienen (Es funktioniert auch, könnte aber natürlich besser sein). Er berichtete recht ehrlich über die Arbeitsmethoden (Es hörte sich für mich ehrlich an).

  • Alle benutzen Gmail mit Google Apps, Skype, yammer ("interne twittermeldungen")
  • Es gibt kein Konzept und keine Roadmap!
  • Sie benutzen das Programm JIRA  (2.000 $ Version)
  • CONFLUENCE wiki (2.000 $ Version)
  • SALESFORCE ("schweineteuer" aber gut)
  • Sie wollen nie wieder Software kaufen, die auf einem eigenen Server installiert werden muß und die kostenpflichtigen Programme so schnell wie möglich ablösen, bzw die bezahlte Zeit "abnutzen"
  • Sie versuchen alle Websites mit Wordpress zu erstellen
  • Telefonkonferenzen machen sie mit http://talkyou.net weil Skype ab 5 Teilnehmern nicht mehr so gut ist.
  • wenn es geht veranstalten sie persönliche Treffen in Zürich (McDonalds, etc)
  • Peter hat etwa ein Drittel seiner Mitarbeiter noch nie persönlich gesehen
  • Hierarchie von Ideen: WIKI -> IM/E-MAIL -> TELEFON -> TREFFEN
  • Ein Problem bei dieser Art der Arbeit sind suchtähnliche Zustände  (ein Mitarbeiter ist in USA und fast alle haben iPhones
  • Ein weiteres Problem: Kein Single Sign ON. Sie schauen sich gerade dieses Projekt an: http://www.atlassian.com/software/crowd/

Hier ein Bild von Peter Hogenkamp von der Abschlußsession:

Peter Hogenkamp

Er ist ein Mensch, der versucht Dinge pragmatisch geregelt zu bekommen. Er hat das Blogcamp organisiert und auf seinen Zettel steht die Nummer Eins :-). In der Hand hat er übrigens österreichisches Bier. Das ist den Kollegen von video2brain aus Graz sofort aufgefallen. Er wiegt 30 kg zuviel, er arbeitet zuviel, isst ungesund und weiß das auch. Er versucht es zu ändern. Er hält die Dinge in seinen Firmen überschau- und jederzeit änderbar <- Respekt.
Er kommt wie ich aus Niedersachsen (er Detmold, ich Helmstedt) :-) Gut fand ich die folgende Slide zum Thema Firmenorganisation

Blogcampswitzerland4

Und noch eine Slide, die ich gut fand

BlogCampSwitzerland4

Über die Sätze würde es sich lohnen mal zu diskutieren :-) (Vielleicht bei einem Barbecue in Fitou :-) )

Für mich war das Event sehr interessant weil ich einen kleinen Einblick in die Schweizer (Zürcher) Bloggerszene erhalten konnte. Nach dem Event, waren wir noch gemeinsam Nudeln essen in der Commi Halle. Wir waren am Tisch neun Leute (mit mir @hagengraf) und alle hatten einen twitter account:

@kbild, @themoshow, @magganpice, @jeduda, @krusenstern, @akuhn, @pixelfreund, @danielebneter in http://is.gd/okQs map http://is.gd/okQC

Ein großes Dankeschön an alle Organisatoren für dieses gelungene Event!

Ich habe mir das erste Mal seit 1996 ein Mobiltelefon wie G1, Iphone, etc gewünscht. Das soll etwas heißen! Ich laufe jetzt seit 15 Jahre mit 2kg Laptop im Rucksack rum und so langsam scheint es etwas zu geben, das leichter ist und zur Not auch funktioniert. Leider macht ein Telefon für mich noch keinen Sinn, da ich immer in anderen Ländern bin und die roaming Gebühren gerade bei mobilem Internet zumindest für mich unerschwinglich sind.

 

Ort

ETH
Schweiz
47° 22' 34.7196" N, 8° 32' 53.0556" E
Am 21.3 war BlogCamp in Z&uuml;rich. Es waren etwa 100 Teilnehmer in der ETH Z&uuml;rich. Jeder Teilnehmer bekam einen Zettel mit einer fortlaufenden Nummer. Ich hatte die Nummer Neun. Peter Hogenkamp er&ouml;ffnete das Camp mit einer Erkl&auml;rung was ein BarCamp ist. Jeder Teilnehmer sagte drei Tags &uuml;ber sich. Meine Tags waren Drupal, Joomla und Sonne. Das BlogCampSwitzerland findet zum vierten Mal statt und auf dem Hype Zyklus liegt es wie auf der Grafik beschrieben:Es gab 4 Session Slots, die auch recht schnell mit Vorschl&auml;gen best&uuml;ckt worden sindIch hatte eine Drupal Session vorgeschlagen zu der dann sogar &gt; 10 Leute kamen. Marcel Widmer ist mir im Ged&auml;chtnis geblieben. Er hatte dieses Leuchten in den Augen, das nur Leute haben, die die M&ouml;glichkeiten von Drupal schnell &uuml;berrei&szlig;en und die schon einiges ausprobiert haben :-).Prodosh Banerjee war auch da und wir haben Einladungskarten f&uuml;r das DrupalMediaCamp verteilt, bei dem ich auch mitorganisiere.Mich haben vor allem drei Sessions beeindruckt (Mehr konnte ich auch leider nicht besuchen).Die erste war von Dorian Selz und C&eacute;dric H&uuml;sler&nbsp;(http://local.ch), die sie auch schon auf einem BarCamp in Basel gehalten haben.Es ging darum &quot;Wie baue ich ein skalierbares Startup?&quot;Hier meine Twitter Notizen inspiriert von Cyrill und Oliver von den Information Arc# jetzt gibt es einen improvisierten vortrag &uuml;ber startups von Dorian - in schwyzerduetsch# jetzt Spannung - was macht das Startup anders als die Dinosaurier #bcch410:59 AM Mar 21st from twhirl# 1. Antwort - andere Organisation - Beispiel Linux, Mozilla - hm - jetzt bin ich aber wirklich gespannt, wie er das einbaut #bcch4 #startup11:00 AM Mar 21st from twhirl# ok, er meint verteilte Organisation und ein einfacher Plan #bcch4 #startup11:02 AM Mar 21st from twhirl# Die technik ist in layer aufgeteilt, die einzeln skalierbar sind: php, java, lucene, mssql #bcch4 #startup11:10 AM Mar 21st from twhirl# #Wasserfallmethode abschaffen, #agil, #scrum einf&uuml;hren - meistens notwendig den chef abzuschaffen #bcch411:12 AM Mar 21st from twhirl# kurzeinf&uuml;hrung scrum - wikipedia fasst das ganz gut zusammen http://is.gd/oj5711:15 AM Mar 21st from twhirl# Es gibt keinen Projektmanager! Jeder ist verantwortlich! Entscheidend ist ECHTE Verantwortung #bcch4 #startup11:24 AM Mar 21st from twhirl# eine gemeinsame website zur organisation #bcch4 #startup11:24 AM Mar 21st from twhirl# kein office programm - viel open source - alles schriftliche als text auf der website #bcch4 #startup11:25 AM Mar 21st from twhirl# Das wichtigste in einem scaling startup sind die Leute #bcch4 #startup11:26 AM Mar 21st from twhirl# Die Software besteht immer aus soviel Teilen, wie du gute Leute hast #bcch4 #startup Plane also die Architektur entsprechend11:28 AM Mar 21st from twhirl# Not macht erfinderisch (Den Satz finde ich eigentlich am besten!) #bcch4 #startup11:31 AM Mar 21st from twhirl# automatische tests sind sehr praktisch #bcch4 #startup Beispiel http://de.wikipedia.org/wik...11:32 AM Mar 21st from twhirl# alles stateless - nur http zwischen den komponenten #bcch4 #startup11:34 AM Mar 21st from twhirl# man mu&szlig; lernen bei vielen anforderungen NEIN zu sagen #bcch4 #startup11:39 AM Mar 21st from twhirl&nbsp;Die zweite Session war &uuml;ber einen Podcast einer Schweizer Bank.Das Bankhaus Wegelin gibt einen Anlagekommentar als Podcast in vier Sprachen heraus. Es ist eine Bank, die seit 1742 existiert und die Teilhaber haften mit ihrem gesamten Verm&ouml;gen - fand ich gut!Die dritte Session war von Peter Hogenkamp mit dem Thema: &quot;Wie funktioniert die Firma Blogwerk?&quot;Die Firma blogwerk.ch besch&auml;ftigt etwa 50 Menschen (die meisten auf Teilzeit Basis) und betreibt mehrere Blogs neuerdings.com medienlese.com imgriff.com fokussiert.com netzwertig.com gamgea.com startwerk.chZiel dabei ist, dass sie mit Werbung Geld verdienen (Es funktioniert auch, k&ouml;nnte aber nat&uuml;rlich besser sein). Er berichtete recht ehrlich &uuml;ber die Arbeitsmethoden (Es h&ouml;rte sich f&uuml;r mich ehrlich an). Alle benutzen Gmail mit Google Apps,&nbsp;Skype,&nbsp;yammer (&quot;interne twittermeldungen&quot;) Es gibt kein Konzept und keine Roadmap! Sie benutzen das Programm JIRA &nbsp;(2.000 $ Version) CONFLUENCE wiki (2.000 $ Version) SALESFORCE (&quot;schweineteuer&quot; aber gut) Sie wollen nie wieder Software kaufen, die auf einem eigenen Server installiert werden mu&szlig; und die kostenpflichtigen Programme so schnell wie m&ouml;glich abl&ouml;sen, bzw die bezahlte Zeit &quot;abnutzen&quot; Sie versuchen alle Websites mit Wordpress zu erstellen Telefonkonferenzen machen sie mit&nbsp;http://talkyou.net&nbsp;weil Skype ab 5 Teilnehmern nicht mehr so gut ist. wenn es geht veranstalten sie pers&ouml;nliche Treffen in Z&uuml;rich (McDonalds, etc) Peter hat etwa ein Drittel seiner Mitarbeiter noch nie pers&ouml;nlich gesehen Hierarchie von Ideen:&nbsp;WIKI -&gt; IM/E-MAIL -&gt; TELEFON -&gt; TREFFEN Ein Problem bei dieser Art der Arbeit sind&nbsp;sucht&auml;hnliche Zust&auml;nde&nbsp;&nbsp;(ein Mitarbeiter ist in USA und fast alle haben iPhones Ein weiteres Problem:&nbsp;Kein Single Sign ON. Sie schauen sich gerade dieses Projekt an: http://www.atlassian.com/software/crowd/ Hier ein Bild von Peter Hogenkamp von der Abschlu&szlig;session:Er ist ein Mensch, der versucht Dinge pragmatisch geregelt zu bekommen. Er hat das Blogcamp organisiert und auf seinen Zettel steht die Nummer Eins :-). In der Hand hat er &uuml;brigens &ouml;sterreichisches Bier. Das ist den Kollegen von video2brain aus Graz sofort aufgefallen. Er wiegt 30 kg zuviel, er arbeitet zuviel, isst ungesund und wei&szlig; das auch. Er versucht es zu &auml;ndern. Er h&auml;lt die Dinge in seinen Firmen &uuml;berschau- und jederzeit &auml;nderbar &lt;- Respekt. Er kommt wie ich aus Niedersachsen (er Detmold, ich Helmstedt) :-) Gut fand ich die folgende Slide zum Thema FirmenorganisationUnd noch eine Slide, die ich gut fand&Uuml;ber die S&auml;tze w&uuml;rde es sich lohnen mal zu diskutieren :-) (Vielleicht bei einem Barbecue in Fitou :-) )F&uuml;r mich war das Event sehr interessant weil ich einen kleinen Einblick in die Schweizer (Z&uuml;rcher) Bloggerszene erhalten konnte. Nach dem Event, waren wir noch gemeinsam Nudeln essen in der Commi Halle. Wir waren am Tisch neun Leute (mit mir @hagengraf) und alle hatten einen twitter account:@kbild, @themoshow, @magganpice, @jeduda, @krusenstern, @akuhn, @pixelfreund, @danielebneter in http://is.gd/okQs map http://is.gd/okQC5:55 PM Mar 21st from twhirlEin gro&szlig;es Dankesch&ouml;n an alle Organisatoren f&uuml;r dieses gelungene Event! Ich habe mir das erste Mal seit 1996 ein Mobiltelefon wie G1, Iphone, etc gew&uuml;nscht. Das soll etwas hei&szlig;en! Ich laufe jetzt seit 15 Jahre mit 2kg Laptop im Rucksack rum und so langsam scheint es etwas zu geben, das leichter ist und zur Not auch funktioniert. Leider macht ein Telefon f&uuml;r mich noch keinen Sinn, da ich immer in anderen L&auml;ndern bin und die roaming Geb&uuml;hren gerade bei mobilem Internet zumindest f&uuml;r mich unerschwinglich sind.&nbsp;

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