Gebrauchsanweisung für die Schweiz

Verfasst von Hagen Graf am 9. November 2008 - 11:02

Das Buch habe ich in der Schweiz geschenkt bekommen. Ich weiß nicht, ob es ein Wink mit dem Zaunpfahl war oder einfach nur eine Hilfestellung :-). Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut und eifrig gelesen. Als ein aus der norddeutschen Tiefebene stammender Niedersachse ist die Schweiz so ziemlich das Gegenteil von allem, was ich kenne. Aber ich lerne gerade - die Schweiz ist schon aufregend um nicht zu sagen - irgendwie cool!

Aber zurück zum Buch - hier eine "offizielle Kurzbeschreibung":

Sie glauben die Schweiz zu kennen? Sie waren oft dort, lieben Käsefondue, Raclette und den Säntis? Sie wissen nichts. Erst jetzt, mit diesem Buch, öffnen sich die Abgründe der Bilderbuchheimat von Wilhelm Tell, wird Ihnen ein Leitfaden für die Schweizer Seele geboten.
Mit einem liebevollen Augenzwinkern und schonungsloser Freude am Detail erzählt Thomas Küng, wie das viersprachige Alpengärtlein zwischen Bankverein und Toblerone wirklich funktioniert.

Dem sind nur ein paar mir vorher völlig unbekannte Worte zum "neugierig machen" hinzuzufügen:

Kennen Sie:

  1. Hornussen?
  2. Jass?
  3. Schwingen?

Und ein Bild muß es auch noch geben. Diesen Zettel fand ich morgens an meinem Auto, ungeachtete des französisches Nummernschilds.

Und eine dicke fette Toblerone habe ich auch mitgenommen. Und ich weiß jetzt natürlich: seit dem Verkauf an Kraft ist das nichts wirklich Schweizerisches mehr. Aber zu Sprüngli mit den Luxemburgerlis wars dann doch zu weit.

Und nächste Woche geht es wieder in die Schweiz. Ein Joomla! Workshop in der Bern im Veteidigungsministerium - any questions? :-)

Es sieht dort übrigens wirklich so aus, wie ich mir das immer beim Spielen mit meiner Modelleisenbahn vorgestellt habe!

Zofingen

Das Buch habe ich in der Schweiz geschenkt bekommen. Ich weiß nicht, ob es ein Wink mit dem Zaunpfahl war oder einfach nur eine Hilfestellung :-). Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut und eifrig gelesen. Als ein aus der norddeutschen Tiefebene stammender Niedersachse ist die Schweiz so ziemlich das Gegenteil von allem, was ich kenne. Aber ich lerne gerade - die Schweiz ist schon aufregend um nicht zu sagen - irgendwie cool!Aber zurück zum Buch - hier eine "offizielle Kurzbeschreibung":Sie glauben die Schweiz zu kennen? Sie waren oft dort, lieben Käsefondue, Raclette und den Säntis? Sie wissen nichts. Erst jetzt, mit diesem Buch, öffnen sich die Abgründe der Bilderbuchheimat von Wilhelm Tell, wird Ihnen ein Leitfaden für die Schweizer Seele geboten.Mit einem liebevollen Augenzwinkern und schonungsloser Freude am Detail erzählt Thomas Küng, wie das viersprachige Alpengärtlein zwischen Bankverein und Toblerone wirklich funktioniert.Dem sind nur ein paar mir vorher völlig unbekannte Worte zum "neugierig machen" hinzuzufügen:

2 Kommentare

Kommentar zu Gebrauchsanweisung für die Schweiz

Submitted by Guest on 25. November 2008 - 2:30.

Für mich als Schweizerin, wohnhaft in der Schweiz, war es sehr unterhaltsam, dieses Buch zu lesen, ich konnte auch einiges Neues lesen. Doch überraschten mich die Geografiekenntnisse von Herrn Küng: Der höchste Berg Europas in der Schweiz??! Das stimmt zweimal nicht. Der höchste Berg der Schweiz ist der Dom in den Walliser Alpen, er ist mit einer Höhe von 4'545 m ü. M. der höchste Berg, der ganz innerhalb der Schweiz liegt. Die Dufourspitze in der Monte-Rosa-Gruppe ist höher (4'634 m ü. M.), ist aber ein Grenzberg zu Italien. Mit 4807m ist der Mont Blanc der höchste Berg der Alpen und wird damit meist auch als der höchste Berg Europas bezeichnet. Der Elbrus im Kaukasus mit 5642m, ist in Wirklichkeit der höchste Berg Europas, da der Kaukaus geografisch gesehen noch zu Europa gehört.

Thomas Küng schreibt, der Jura reiche von Genf bis Basel, was ist aber mit dem Aargauer und Solothurner Jura, ganz zu schweigen vom Randen in Schaffhausen? Der Jura innerhalb der Schweiz reicht von Genf bis Schaffhausen, Herr Küng!

Zudem entlarvt Herr Küng sich auch als Autofahrer. Nirgends ist das NEtz an öffentlichem Verkehr so gut wie in der Schweiz. Auch das Billetsystem ist hier viel einfacher als in Deutschland, (noch)gibt es hier kein System mit Guten Abend-Ticket, Wochenendticket, Super und sonstigen Sparpreisen, wo kein Mensch mehr den Durchblick hat.

Mit herzlichem Gruss aus der Schweiz
Anne Traub

Ein neuer FAN ;-)

Submitted by Guest on 6. January 2009 - 1:29.

Grüezi Herr Graf,

cool, dass Sie zum Thema Schweiz die Begeisterung nicht mehr los lässt. Wir hatten leider noch nie realen Kontakt, aber bei dem was Sie tun, und vor allem wie Sie es tun, kommt's mir manchmal doch schon ein bisschen schweizerisch vor. Sicher nicht erst seid Sie dieses tolle Büchlein kennen ;-)

Birchermüesli-Grüsse (irgendwo im Elsass?)
von einem Schweizer

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